Videos: Mutter (40) bestreitet die Tötung der drei Babys

Leichenfund in Langgöns/Ermittlungen laufen weiter

Zwei der Babyleichen wurden in verschlossenen Boxen im Keller diese Hauses entdeckt.

Diese Garage beherbergte den grausigen Fund. (Foto: Boris Roessler/dpa)
Diese Garage beherbergte den grausigen Fund. (Foto: Boris Roessler/dpa)
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Zwei der Babyleichen waren bereits am Dienstagabend in verschlossenen Boxen im Keller eines Mehrfamilienhauses entdeckt worden, als die Wohnung einer 40 Jahre alten Frau aufgelöst wurde, berichteten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei am Mittwoch in Gießen. Unter den Leuten, die den grausigen Fund gemacht haben, war der Ex-Mann der 40-Jährigen.

Bei der Durchsuchung einer von der Frau genutzten Garage stießen die Ermittler am Mittwochvormittag auf das dritte tote Kind. Es lag ebenfalls in einer Kühlbox.

Eine Bekannte der Mutter berichtet

Nach Informationen von mittelhessen.de soll die Frau erst im Oktober 2011 in das Haus eingezogen sein. Das würde bedeuten, dass die 40-Jährige die drei Leichen bei ihrem Einzug mit in das Haus brachte. Unseren Informationen zufolge befand sich die 40-Jährige außerdem im offenen Vollzug.

Babys waren schon länger tot

Grausiger Fund

Laut Staatsanwältin Sehlbach-Schellenberg stand zunächst nicht fest, ob die Säuglinge umgebracht wurden oder tot zur Welt kamen. Die 40 Jahre alte Mutter sei gefunden und vernommen worden. Die Mutter betreitet, ihre Kinder getötet zu haben. Die Frau habe ausgesagt, es habe sich um Totgeburten gehandelt, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

Ob die Aussagen der 40-Jährigen der Wahrheit entsprechen, werde noch geprüft. Bis dahin bleibe es dabei, dass gegen die Frau wegen des Anfangsverdachts eines dreifachen vorsätzlichen Tötungsdeliktes ermittelt werde.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die toten Kinder keine Drillinge
waren. Auf jeden Fall soll es sich um Babyleichen handeln, die nicht nur mehrere Monate, sondern schon länger dort gelegen haben.

Zum Aufenthaltsort der Mutter machten die Behörden keine Angaben. Wie mittelhessen.de erfuhr, sei die Frau nach dem Fund der Leichen vom offenen wieder in den geschlossenen Vollzug gekommen.


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