"Völker" wandern in Allendorf

Auf dem "Allendorfer Aussichtsgipfel" (ehemals Kreisabfalldeponie) begrüßten Euler und der Vereinsgemeinschaftsvorsitzende Stephan Schreiber die rund 400 Teilnehmer. Schirmherrin war Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD). Sie und Wetzlars Bürgermeister Manfred Wagner (SPD), der die Grüße aus der nur 200 Meter entfernten Nachbarstadt Wetzlar überbrachte, nahmen an einer der vier geführten Wanderungen teil. Gießens Landrätin Anita Schneider loste gemeinsam mit dem Kreistagsvorsitzenden Karl-Heinz Funck die Gewinner eines Quizes aus. Den Hauptgewinn (zwei Eintrittskarten für das erste Heimspiel der Frankfurter Eintracht) gewann Günther Constanz als Allendorf/Lahn. Unter den Gästen waren auch die Gießener Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Grüne) und Dutenhofens Ortsvorsteher Uli Loh (SPD).

Älteste Siedlung im Gießener Stadtgebiet

25 Jahre nach der 1200-Jahrfeier 1990 in Allendorf sollte eigentlich für 2015 die 1225-Jahrfeier geplant werden. Zwischenzeitlich war jedoch nach neuerer geschichtlicher Forschung eine Schenkungsurkunde des Lorscher Codex vom 28. Mai 774 als Ersterwähnungsdatum festgelegt worden. Allendorf ist demnach knapp 16 Jahre älter und somit die älteste noch existierende Siedlung im Gießener Stadtgebiet. Die Allendorfer wollten trotzdem 2015 feiern, indem der 2011 ins Leben gerufene und ab 2012 nach und nach realisierte Rundwanderweg von Allendorf/Lahn "bewandert" wurde. (red)


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