Volkssportverband „adelt“ den Goetheweg

TOURISMUS Aufnahme der Tour auf den Spuren des Dichterfürsten in die Strecken des DVV

Vertreter der Stadt und des DVV (Foto, oben) zerschneiden ein Band zur Eröffnung des permanenten DVV-Wanderwegs auf den Spuren Goethes. Die „Premierenwanderer“ machen Station in Garbenheim. (Fotos: Rühl)

Die etwa acht Kilometer lange Tour vom Lottehof in der Wetzlarer Altstadt nach Garbenheim wurde vom DVV als permanenter Wanderweg in dessen Strecken aufgenommen.

Stadtrat Norbert Kortlüke (Grüne) dankte bei der Eröffnung Ideengeberin Martina Mara Schlinke. Der Vorsitzende des DVV-Landesverbandes Hessen, Walter Motz (Großenlüder), war dazu mit Wanderfreunden nach Wetzlar gekommen. Seinen Angaben zufolge nehmen in Hessen jährlich rund 20 000 Menschen an den Wanderungen des DVV teil, der 370 Ortsgruppen in Deutschland hat. 40 davon gibt es in Hessen.

Theresa Gering in historischem Gewand als Charlotte Buff erinnerte daran, dass Johann Wolfgang von Goethe im Mai des Jahres 1772 als Praktikant ans Reichskammergericht kam. Bekanntlich interessierte ihn die Juristerei nicht allzu viel. Die Damenwelt und das Erwandern der Region hätten ihn mehr fasziniert.

Ins Lahntal, besonders in sein Garbenheim, das er „Wahlheim“ nannte, führten ihn seine Streifzüge. Dies hat die Stadt Wetzlar mit dem Goethewanderweg gewürdigt. Der Weg ist gespickt mit Zitaten des Dichterfürsten aus dem Werk „Die Leiden des jungen Werther“.

Von Wetzlar nach „Wahlheim“

Zur Eröffnung haben Vertreter der Stadt und des DVV ein Band zerschnitten, und 40 Wanderer machten sich auf den etwa eineinhalbstündigen Weg nach Garbenheim.

Dort wurden sie von Mitgliedern des Heimatvereins mit Leckereien und Erfrischungen im Museumshof verköstigt, bevor der Weg wieder zurück nach Wetzlar führte. (lr)


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