Vom TV auf die große Leinwand

Fast 40 Jahre alt ist dieses Geständnis, entnommen einem Lebenslauf, mit dem sich Dominik Graf 1974 an der legendären Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in München beworben hat. Mittlerweile ist der in diesen Tagen 60 Jahre alt gewordene Sohn des Schauspielers Robert Graf mit zehn Grimme-Preisen, vier Deutschen Fernsehpreisen und einem Deutschen Filmpreis der am höchsten dekorierte Fernsehregisseur Deutschlands, der neben seiner TV-Arbeit auch vielen Kinofans wunderbare Stunden beschert hat.

"Im Angesicht des Fernsehens. Der Filmemacher Dominik Graf" (Edition Text und Kritik, 355 Seiten, 26 Euro) heißt ein reich bebilderter, von Chris Wahl, Marco Abel, Jesko Jockenhövel und Michael Wedel herausgegebener Band, in dem es um das vielschichtige Schaffen des Autorenfilmers und Schauspieler-Regisseurs von seinen besonders beeindruckenden "Tatort"-Folgen über Dokumentationen wie seine Liebeserklärung an München bis zum Mehrteiler "Im Angesicht des Verbrechens" geht.


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