Von Blutwurst, Unfällen und Ganoven

SCHLACHTEESSEN Klingelhöfer informiert Besucher von "Pro Polizei"-Veranstaltung in Aßlar

Blick ins gut gefüllte Sportheim des VfB Aßlar beim Schlachtessen der Bürgerinitiative "Pro Polizei Wetzlar". Es gab Herzhaftes aus der Küche und handfeste Infos. (Fotos: Ewert)

Polizeioberrat Peter Klingelhöfer, der Leiter der Polizeistation Wetzlar, ging auf die Aufgaben, die Einsatzstrategien und die Ergebnisse der polizeilichen Arbeit an Lahn und Dill ein. Wohnungseinbrüche, speziell jene reisenden Tätergruppen, sprach Klingelhöfer an, Sachbeschädigungen, insbesondere Graffiti-Schmierereien, Drogenvergehen und anderes. Besonders intensiv beschäftige die Beamten der Bereich der Verkehrsunfälle. 2532 Verkehrsunfälle wurden von der Polizeistation Wetzlar im Jahr 2014 aufgenommen und bearbeitet, 380 davon mit Personenschäden, wobei 37 Menschen schwer und 400 leicht verletzt wurden, drei Menschen kamen ums Leben.

69 Unfallverursacher stehen unter Alkohol

Da 69 der Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss standen, werde die Polizei verstärkt aktiv, um die Alkoholunfälle und grundsätzlich das Fahren unter Alkohol, aber auch unter Drogeneinfluss durch erhöhten Kontrolldruck zu reduzieren. Von 635 Unfallfluchten im Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Wetzlar konnten 264 aufgeklärt werden. Mit 460 war die Zahl der Unfälle mit Wild im Jahr 2014 rückläufig. Insgesamt, so Klingelhöfer, ist das Lahn-Dill-Gebiet ein subjektiv und im Vergleich relativ sicherer Teil Hessens. (ew)


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