Vorsicht: Die rote Flagge hat immer einen Grund

Schule DLRG-Rettungsschwimmer unterrichten Windhofschüler

Spielerisch lernen die Kinder, wie man Gefahren im und am Wasser vermeiden kann. (Foto: Krause)

Rettungsschwimmer der DLRG informierten beim "Kindergartentag" über die Gefahren am und im Wasser. Bereits zum zweiten Mal waren die Rettungsschwimmer des DLRG-Kreisverbandes Lahn-Dill, Uli Seidel und Siri Metzger, mit ihrem Präventionsprojekt an die Weilburger Schule gekommen und stellten den ABC-Schützen nicht nur ihre Hilfsorganisation vor, sondern zeigten, wie man Gefahren am und im Wasser erkennt und bannt.

Die Badesaison unfallfrei genießen

"Gerade zu Beginn der Badesaison ist es wichtig, den Kindern nicht nur die schöne erfrischende Seite vom Baden, sondern auch die Gefahren", hebt die Kindergarten-Teamerin Siri Metzger dazu besonders hervor. Dass die Rettungsschwimmer samt ihrem überdimensionalen Plüsch-Seehund "Nobbi" mit den acht Kindern auf einer Wellenlänge schwammen, spiegelte sich zweifelsfrei an den begeisterten Gesichtern wieder.

Zwei Stunden waren die Weilburger Erstklässler eifrig bei der Sache und lernten nicht nur die wichtigsten Baderegeln, sondern durften auf Rollbrettern schwimmend bei einer Rettungsübung selbst einmal von einem Freund mit einer Rettungsboje gerettet werden.

"Wenn am Wachturm die rote Flagge gehisst ist, ist Baden verboten", betont Seidel und erklärt den Kindern danach, dass ein Badeverbot immer einen wichtigen Grund hat. Verpackt in einer Bewegungsgeschichte, dem Ausprobieren von Rettungsgeräten und einem Mitmach-Theater, in dem "Nobbi" mit Hilfe der Kinder und dem Erlernten Gefahren Kontra bot, verging die Zeit mit den Rettungsschwimmern für die Schüler wie im Flug. (dk)


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