"Wandervögel" fliegen aus

REISE Selterser verbringen ihre 23. Wanderwoche im Tiroler Lechtal

Die "Wandervögel" Selters vor dem Aufstieg zur Hanauer Hütte. (Foto: privat)

Die Männer wanderten in abwechslungsreichen Landschaften durch Schluchten und Felsentunnels, an quirligen Wildbächen entlang und über sanfte Hänge und steile Höhen zu teils urigen Almhütten und kleinen Berg­seen. Sie überquerten kleine Restschneefelder und standen am Gipfelkreuz der 2226 Meter hohen Jöchlspitze. Von dort boten sich schöne Ausblicke auf die benachbarten Bergriesen und hinab in das Lechtal. Bei Holzgau überquerte die Gruppe eine mehr als 200 Meter lange schwankende Seilhängebrücke über der Höhenbachschlucht.

Die Höhendifferenzen der täglichen Wanderungen lagen bei bis zu 950 Meter im An- und bis zu 1180 Meter im Abstieg. Bei einer Hütteneinkehr erlebten die Wanderer Almbewirtschafter beim Fertigen des Kopfschmucks für das Weidevieh, die Kühe und Rinder. Ein Höhepunkt war der Almabtrieb. Bei der Ankunft der Hirten mit ihren geschmückten Tieren im Tal waren die Selterser dabei.

Bei Musik auf der "Steirischen", beim Kegeln, Kartenspielen und Würfeln erholt sich die Wandergruppe

Innere Einkehr hielten die Wanderer in der Pfarrkirche in Bach. Bei Musik auf der "Steirischen" von "Wander­vogel" Adolf Jung, beim Kegeln, Kartenspielen und Wür­feln an den geselligen Abenden erholten sich die Männer von den anspruchsvollen Wanderstrecken. (red)


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