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Wetzlars Freibad lässt zu viel Wasser

POLITIK Eine Menge Mängel und kein Beschluss

Wetzlar. Die ältere Dame hat noch nie eine Sitzung im Wetzlarer Rathaus verfolgt. Jetzt ist sie aber doch gekommen - es gehe ja schließlich um "ihr" Schwimmbad, sagt sie. Im Sommer dreht sie jeden Morgen ihre Bahnen im Freibad "Domblick". Auch wenn es mal kalt und regnerisch ist. Wenn es nach ihr gehe, soll das auch so bleiben, sagt sie. Nur: Das Freibad ist in die Jahre gekommen. Wetzlars Politiker bekamen am Montagabend einen Sanierungsstau im Wert von einigen Millionen Euro erläutert.

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Lieber Egon Eckes, IHRE Rechnung ist für mich leider noch deutlich weniger nachvollziehbar. Offenbar wollen Sie dabei die Zahl der jährlichen Öffnungstage aus dem Quotienten aus Gesamtbesucherzahl und der max. tägl. mehr
Besucherzahl herleiten. Dabei kämen 15 Tage heraus; also völlig absurd! Bei einem Betriebstag mit nur 26 Besuchern würde der (tägliche) Verbrauch nach Ihrer These nur bei 0,4 m³ liegen. Die Zahl der Besucher steht eben nicht in einem linearen Verhältnis zum jeweiligen Wasserverlust.

Punkto Bericht zur möglichen Ersparnis:
Ich setze zunächst voraus, die Abwassergebühr wird (auch) in WZ bereits nicht mehr nach der Menge des Frischwasserbezugs abgerechnet. Bei der avisierten jährlichen Ersparnis iHv. 32.000 Euro und einem Kubikmeterpreis von rund 2 Euro liegt der Jahreswasserverlust rechnerisch bei ca. 16.000 m³, was in der Tat überzogen erscheint. Das würde heißen, bei - von mir lediglich mit Nichtwissen geschätzten - 160 Betriebstagen wären das 100 m³ täglich. Oder andersherum: Um bei einem gegebenen Kubikmeterpreis von rund 2 Euro 32.000 Euro im Jahr sparen zu können, müsste das Bad "400 Tage" im Jahr mit maximaler Besucherzahl (=40 m³ Verlust/Tag) geöffnet sein und zudem nach der "Ertüchtigung" gar keinen Verlust mehr aufweisen.

Dabei wird offenbar zudem ohnehin die Tatsache vernachlässigt, dass bei geringerer Frischwasserzuführung erstens auch erhöhter Aufbereitungsaufwand zu betreiben wäre und zweitens bei weniger Frischwasserverbrauch sich das wirtschaftliche Ergebnis der ENWAG (oder wer ist zuständig?) verschlechtert, was kurzfristig wiederum eine Verteuerung des Frischwassers nach sich zieht.
"Etwa 40 000 Besucher kommen jedes Jahr ins Freibad, an heißen Spitzentagen bis zu 2600...... Täglich gingen an Betriebstagen im Schwimmerbecken bis zu 40 Kubikmeter Wasser verloren - das ist ungefähr so viel, wie in mehr
240 Badewannen passt.......Würde das Wasser aufgefangen und aufbereitet, spare das 32 000 Euro jährlich - mehr als die Hälfte der Betriebskosten."

Ich hoffe unsere Verantwortlichen haben gemerkt, dass die Zahlen nicht ganz stimmig sind. Geht man von den Extremwerten aus (2600 Besucher = 40 Kubikmeter Wasserverlust) ergibt dies -bezogen auf die Jahresfrequenz von 40 000 Besuchern- einen Gesamtjahresverlust von (40000:2600x40) 6oo Kubikmetern Wasser. Nach Auskunft der Stadt Wetzlar beträgt der Preis eines Kubikmeters Frischwasser 1,95 € (zzgl. MwSt), was einen betragsmäßigen Wasserverlust von nur 1.200 Euro entspricht. Selbst dann, wenn man meine Berechnung als zu oberflächlich betrachtet, sind die von Dr. Riedle dargelegten Beträge nicht nachvollziehbar.

Für eine genauere Überprüfung habe ich leider keine Zeit. Ich bitte aber die Verantwortlichen, die Zahlen genau zu überprüfen und -weil ich das Ergebnis schon ahne- schlage vor bereits jetzt vor, dass die eingesparten Gelder für Wichtigeres einplant -beispielsweise als Beitrag zur Stabilisierung der Kindergartenkosten. Eine Sanierung ist derzeit doch gar nicht erforderlich.
Aber hallo Herr Litzinger,
das hören wir gerne und kommen auch
sehr gerne zur Bürgerversammlung in Badekleidung !

Empfiehlt höflichst
Udo Reuschling
(Heimatschriftsteller & täglicher Freibadschwimmer)
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