Was ist Ihnen wichtig in Ihrem Leben? Worin setzen Sie ihre Hoffnung? Ich habe mich vor ca. 3 Wochen mit diesen Fragen beschäftigt. Warum? Vielleicht fragen Sie sich, wieso stellt sich ein junger Mensch solche Fragen. Ich möchte Ihnen gerne sagen, wieso. Ich durfte einen jungen Mann in ca. meinem Alter von 25 Jahren in einem Hospiz besuchen. Dieser junge Mann war an sein Bett gefesselt und lag im Sterben. Ein Gehirntumor war dabei, sein Leben zu nehmen. Als ich diesen Mann dort sah, so hilflos und am Ende seiner Kräfte, fragte ich mich: "Was braucht man in so einem Zustand noch?" Vielleicht Freunde, Beistand oder Familie? Diese Dinge sind natürlich hilfreich. Aber das Problem mit dem Tod ist, dass man sich ihm am Ende allein stellen muss. Was kommt danach? Diese Frage haben Sie sich vielleicht schon gestellt. Ich denke, das ist die entscheidende Frage. Welche Hoffnung hat man nach dem Sterben? Ich bin froh, dass ich diesem jungen Mann noch von der lebendigen Hoffnung, von Jesus Gnade und Liebe, weitererzählen konnte. Im Wort Gottes heißt es im Römerbrief 10, 13: "Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet." Diese Worte gaben mir einst Hoffnung. Auch dieser junge Mann sagte Amen zu diesen Worten. Er nahm dieses Geschenk an und konnte in frieden heimgehen. Jesus sagt selbst: "Ich lebe und auch ihr sollt Leben." Welch wunderbare Verheißung. Auch wenn wir zwar hier sterben müssen, wissen wir, dass wir weiterleben werden. Ich freue mich auf den Moment, an dem ich diesen Menschen wieder sehen darf. Also nun noch mal die Fragen an Sie: Worin setzen Sie ihre Hoffnung? Was ist Ihnen wichtig im Leben? Familie, Freunde und Hobbys? Ich hoffe, dass Ihnen auch das Geschenk, welches Jesus Ihnen macht, wichtig ist und Ihnen Hoffnung gibt.

Es liegt an Ihnen, ob Sie es annehmen möchten.

Alexander Seibel,

Pastor der FeG

Immanuel Frohnhausen


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