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Alois Staudt wuchs als zweitältestes von sieben Geschwistern in Frickhofen auf. Sein erster Einsatz als Kaplan führte Staudt 1955 in die Gemeinde Nauort. Noch im selben Jahr wurde er zum Diözesansekretär für Männerseelsorge und zum Sozialreferent bestellt. In dieser Funktion wirkte er bis Mitte August 1959 im Bischöflichen Ordinariat und wurde dann Berufsschullehrer. 1995 wurde er nach 36 Jahren aus dem kirchlichen Schuldienst entlassen. Untätigkeit, das lag diesem Seelsorger nicht, der über 25 Jahre Bezirksdekan und damit für die Arbeit im Caritasbezirk Limburg zuständig war, dem Aufsichtsrat des Diözesancaritasverbandes vorstand, Präses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung in der Diözese war und 18 Jahre das katholische Landvolk begleitete.

Als Bezirksdekan übernahm Staudt in vielen Gemeinden die Pfarrverwaltung, wenn für Übergangszeiten kein Priester zur Verfügung stand. Zehn Jahre lang widmete er sich bis kurz vor seinem 75. Geburtstag der Gemeindeseelsorge und übernahm den Pastoralen Raum Dietkirchen, wozu auch "St. Nikolaus" Dehrn gehörte. Eine besondere Aufgabe stellte Staudt sich mit der Erhaltung der Nikolaus-Kapelle in Dehrn, die mit Hilfe eines Spenders saniert werden konnte.

24 Vorstandsjahre im Ehemaligenverein verbanden Staudt mit der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar. Eine weitere Aufgabe hatte er sich mit der Erarbeitung eines Nekrologiums gesetzt. Das ist ein Totenverzeichnis, in dem er die Lebensläufe aller Priester und Diakone seit Gründung des Bistums 1827 zusammenstellte. (flu)


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