Breidenbachs Woche: Harrys Hammer-Hochzeit

Prinz Harry und seine Braut Meghan Markle geben auch in Indien ein gutes Bild ab. Foto: dpa

An diesem Samstag bei Lizzie und den Feierbiestern: Braut sich was zusammen. Derweil kreuzt der Söder überall auf, um die Pläne seiner Widersacher zu durchkreuzen.

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. Prinz Harry, schon früher für manchen Kracher gut, ehelicht die geschiedene US-Schauspielerin Meghan Markle! Eine Win-Win-Situation. Meghan hat jetzt einen in der Krone, und Harry kennt sich im Showgeschäft aus. Unvergesslich seine Rolle bei „Derrick“: „Harry, hol schon mal den Wagen.“ Im Experten-Portal „Spiegel Online“ lesen wir: Als Kind besuchte Meghan ihren Vater, der in Hollywood als Beleuchter arbeitete, am Set von „Eine schrecklich nette Familie“. DASS DAS MIT DIESER HOCHZEIT ENDET, WAR ALSO ALTERNATIVLOS! Ferner habe Meghan auch in Spielshows mitgewirkt. Der Preis//ist heiß//drum taut//die Braut. Zudem schreibt „Spiegel Online“ garstig: „Sie hatte nichts zu tun, als einen Geldkoffer zu öffnen und dabei gut auszusehen.“ Okay, gut aussehen mit Geldkoffer, das kannten wir bislang nur von Sepp Blatter, Reiner Calmund sowie von Katar und Russland beim Ankauf von Fußball-Weltmeisterschaften. Alles wird gut. * Ja verreck, dieser Söder – Markus, the Monster, wie wir ihn nennen. Der meint das wirklich bierernst mit seinen Kreuzen. Wir hatten das früher nicht so im Blick, aber jetzt: Kreuze, überall Kreuze! Die ganzen Autobahnen rauf und runter! Kreuz Mainz, Kreuz Alzey, Kreuz Frankenthal. Der leistet da ganze Arbeit, der Söder. Muss man sich mal vorstellen, der Mann kreuzt da unerkannt nachts auf, getarnt mit Lederhose und Gamsbarthut, und bringt überall Kreuze in Stellung. Vor allem gegen den Islamisten. Da wird er sich zu Tode erschrecken, der Islamist, wenn er da ganz friedlich auf der Autobahn vor sich hin fährt, oder auf dem fliegenden Teppich, oder auf dem Kamel, zwischen Mainz-Süd und Alzey, und dann liest er überall „Kreuz Mainz-Süd“, „Kreuz Alzey“. Da wird ihm mulmig werden, dem Islamisten, und dann wird er umdrehen und zurückkehren, dahin, wo er hergekommen ist. Nach Islamabad, oder nach Offenbach, oder so. * Überhaupt scheint das mit den Kreuzen gesamtgesellschaftlich schwer um sich zu greifen. Zum Beispiel werden Kreuzfahrten immer beliebter, so hört man in der Tourismusbranche. Auch Tier- und Pflanzenzüchter tuscheln vermehrt, fast verschwörerisch von „Kreuzen“. Gar nicht zu reden von Lotto-Annahmestellen. Schon Martin Luther hat damals vergeblich vor dem Ablasshandel der Katholischen Kirche gewarnt, wo es, kein Scherz, hieß: „Wenn das Geld im Kasten klingt//die Seele in den Himmel springt.“ Beim Lotto heißt es heute: „Wenn‘s Kreuz im richtigen Kasten blinkt//der Gewinner sich in den Porsche schwingt.“ * Und schon wieder! Fünf Wasserbüffel sind am Kreuz Leverkusen auf die Autobahn gelaufen, teilt uns die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mit. Hatten offenbar keinen Bock mehr. Von wegen „Bayer//makes you higher.“ Das glaubten die Wasserbüffel nicht. Ihre Erfahrung war eher: Lustlos//in Leverkusen. Sind sie halt losgelaufen, auf die Autobahn. Wollten wahrscheinlich per Anhalter nach Süden, zum Bullen von Tölz. Mit der Bahn wollten sie auf keinen Fall fahren. Hatten wahrscheinlich Angst, dass sie im Bordbistro landen. Letztlich lief es laut dpa dann so, dass eine Tierärztin vom Kölner Zoo die Tiere betäubte, sodass sie mit dem Kran von der Autobahn gehievt und abtransportiert werden konnten. Hätten die Büffel mal lieber ihre Kumpels gefragt, dann hätten sie erfahren: Red Bull verleiht Flügel. Zumindest scheint die Betäubung gewirkt zu haben, denn wahrscheinlich handelte es sich um dieselbe Kölner Tierärztin, von der die Spieler des 1. FC Köln immer behandelt wurden.