Schuldezernent dankt Odenwälder Abiturienten für Disziplin

aus Coronavirus-Pandemie

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Oliver Grobeis attestiert allen Beteiligten vorbildliches Verhalten bei den Prüfungen – und bittet die Schüler, nun auf Feiern zu verzichten.

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ODENWALDKREIS. (jös). Mit den Biologie-Klausuren ist am Donnerstag das schriftliche Abitur in Hessen zu Ende gegangen. Im Odenwaldkreis haben sich 373 junge Leute den Prüfungen gestellt und dabei wie ihre Lehrkräfte „angesichts der Corona-Krise vorbildliches Verhalten“ gezeigt, lobt der Erste Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Oliver Grobeis.

Alle Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung seien befolgt worden. Zugleich sei es den Schülern trotz der herausforderenden Situationen ermöglicht worden, ihr Abitur zu schreiben. „Dafür gilt allen, die das organisiert haben, ein großes Lob. Das war alles sehr professionell“, so Grobeis, der in seinen Dank auch Hausmeister und Reinigungskräfte einbezieht. „Die Entscheidung des Kultusministeriums, die Abiturprüfungen nicht zu verschieben, war richtig. Das gab den jungen Leuten letztlich Sicherheit für ihre weiteren Planungen“, so der Dezernent in einer Mitteilung des Kreises.

Zugleich mahnt Grobeis, auf Abiturfeiern jeglicher Art zu verzichten. Ansammlungen seien in dieser Zeit verboten: „Ich appelliere an alle Schüler, dieses Verbot zu befolgen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen“, schließt er sich dem Aufruf von Kultusminister, Landesschülervertretung und Polizei an.

Prüfungen gab es am Gymnasium Michelstadt (139 Abiturienten), am Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis in Michelstadt (57), an der Ernst-Göbel-Schule in Höchst (123) und an der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim (54). Auch die Leitungen aller Bildungsstätten bedankten sich bei den Schülern, die sich diszipliniert an die krisenbedingten Vorgaben gehalten hätten.