Corona: Diese Regeln gelten über Weihnachten in Hessen

aus Coronavirus-Pandemie

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Eine Frau mit Mund- und Nasenschutz wartet an einer Ampel.  Foto: dpa

Das öffentliche Leben in Hessen ist Mitte Dezember weitgehend heruntergefahren worden. Über die Weihnachtsfeiertage bis ins neue Jahr gelten nun folgende Regeln:

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WIESBADEN. PRIVATE TREFFEN UND KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN

Bis auf die Weihnachtsfeiertage gelten die bisherigen Beschränkungen weiter: Private Treffen dürfen weiterhin nur von Angehörigen aus zwei Haushalten, höchstens jedoch mit fünf Personen stattfinden. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.

WEIHNACHTEN

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Vom 24. bis 26. Dezember können – über die bestehenden Kontaktbeschränkungen hinaus - Treffen im engsten Familienkreis mit vier weiteren Personen jenseits des eigenen Hausstands stattfinden. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Zum engsten Familienkreis zählen insbesondere Kinder, Eltern, Großeltern, Geschwister und Lebenspartner. Kontrollen wird es aber nicht geben - die Regierung spricht für den privaten Bereich eine dringende Empfehlung aus.

AUSGANGSBESCHRÄNKUNGEN

In Regionen mit nächtlichen Ausgangsbeschränkungen (zwischen 21.00 und 5.00 Uhr) beginnen diese am 24. Dezember erst drei Stunden später um Mitternacht, am 25. und 26. Dezember um 22.00 Uhr. Für Silvester gibt es keine Ausnahmen.

GOTTESDIENSTE

Gottesdienste an Weihnachten dürfen nur unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden: Das sind das Tragen der Maske, 1,50 Meter Abstand und der Verzicht auf gemeinsames Singen. Eine vorherige Anmeldung ist Pflicht.

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EINKAUFEN und DIENSTLEISTUNGEN

Öffnen dürfen nur Geschäfte, die Dinge des öffentlichen Bedarfs anbieten wie Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Kioske und Tiermärkte. Die Ausgabe bestellter Waren in den Geschäften ist zulässig. Wochenmärkte bleiben geöffnet, Floh- und Weihnachtsmärkte sind dagegen untersagt.

DIENSTLEISTUNGSBETRIEBE

Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege wie beispielsweise Friseursalons, Kosmetikstudios oder Massagepraxen müssen zu bleiben. Ausgenommen sind medizinisch notwendige Behandlungen. Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe wie etwa Reinigungen, Waschsalons oder Auto- und Fahrradwerkstätten.

ESSEN & TRINKEN

Restaurants bleiben geschlossen. Die Lieferung und Abholung von Speisen für zu Hause bleibt weiter möglich. Vor Ort darf nichts gegessen oder getrunken werden. In der Öffentlichkeit darf kein Alkohol mehr getrunken werden.

SILVESTER UND NEUJAHR

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern "an publikumsträchtigen öffentlichen Orten" ist verboten. Der Verkauf von Feuerwerk und Pyrotechnik ist in diesem Jahr bundesweit verboten. Es gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.

ALTEN- UND PFLEGEHEIME

In Alten- und Pflegeheimen müssen Beschäftigte und Besucher zu jeder Zeit spezielle Schutzmasken tragen. Bewohner dürfen zweimal pro Woche von bis zu zwei Personen besucht werden. Das Personal muss regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, auf Corona getestet werden.

WEITERE REGELUNGEN

Skilifte und Eishallen sind geschlossen. Eisbahnen und ähnliche Angebote unter freiem Himmel bleiben offen. Auch Kinderspielplätze bleiben geöffnet. Ab einer Inzidenz von 200 müssen Kreisen und Städten härtere Maßnahmen wie beispielsweise verschärfte Ausgangsbeschränkungen für die Nachtzeiten einführen. Geltende Regelungen zu Ausgangsbeschränkungen bleiben bestehen.

Von dpa/lrs