Impftermine für Hessen jetzt auch für die Gruppe drei

aus Coronavirus-Pandemie

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Um die Corona-Pandemie zu bekämpfen, müssen sich möglichst viele Menschen gegen das Virus impfen lassen. Montage: VRM, Sanchen - stock.adobewriterfantast.stock.adobe

1,5 Millionen weitere Hessen dürfen sich seit Freitag für eine Corona-Impfung anmelden. Eine Übersicht, wer zu Gruppe drei gehört.

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WIESBADEN. Hessen hat am Freitag die Anmeldung zur Corona-Impfung für alle Personen der dritten Priorisierungsgruppe freigeschaltet. Auf dem Impfterminportal und über die Telefonhotline können sich alle Berechtigten einen Termin für ihre beiden Spritzen gegen das Coronavirus sichern. Bislang war das nur für die Priorisierungsgruppen eins und zwei möglich.

Wer ist nun dran? Wie durch den Bund in der Impfverordnung festgelegt, sinkt die Altersgrenze auf 60 Jahre. Auch medizinisch vorbelastete Menschen, Feuerwehrleute sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus dem Lebensmitteleinzelhandel können sich ab sofort anmelden. Laut Innenministerium umfasst die dritte Gruppe rund 1,5 Millionen Menschen. Zusammen mit den Personen aus den ersten beiden Gruppen sind damit inzwischen in Hessen mehr als die Hälfte aller Bürger impfberechtigt. Alle derzeit noch offenen Termin-Anfragen sollen bis Ende des Monats bearbeitet werden.

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Die Impfberechtigten der dritten Priorisierungsgruppe im Überblick:

• Über 60-Jährige • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30) • Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben

• (Relevante) Mitglieder von Verfassungsorganen, Regierungen und Verwaltungen • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von: Bundeswehr, Polizei, Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, Justiz und Rechtspflege • Personen, die Im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

• Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind. Dazu gehören: Apothekenwesen, Pharmawirtschaft, Bestattungswesen, Ernährungswirtschaft, Wasser- und Energieversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, Transport- und Verkehrswesen sowie Informationstechnik und Telekommunikationswesen • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

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