Mehr als 16.000 Corona-Impftermine in Hessen vereinbart

aus Coronavirus-Pandemie

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Das Impfzentrum im Darmstadtium in Darmstadt und auch die anderen regionalen Impfzentren in Hessen sollen am 19. Januar den Betrieb aufnehmen. Foto: Torsten Boor

Laut Innenministerium laufen die Hotline und die Online-Plattform nach massiven Störungen mittlerweile rund. Es werden vorerst so viele Termine vereinbart, wie Impfdosen...

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WIESBADEN. Die Buchungssysteme in Hessen für Corona-Impftermine für Senioren laufen nach den massiven Störungen zum Auftakt mittlerweile stabil. Da die Nachfrage nach einem Impftermin aber weiter sehr groß sei, seien für die Bürger über 80 Jahre oder ihre Angehörigen auch am zweiten Tag der Anmeldung Wartezeiten unvermeidbar, teilte das Innenministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. Bis zum Mittag seien mittlerweile für mehr als 16 000 Menschen Impftermine vereinbart worden.

Technische Probleme sind mittlerweile behoben

Zum Start der Anmeldung am Dienstag waren rund zehn Millionen Versuche für eine Terminierung über die Telefonhotline oder das Internet registriert worden. Das führte zu einem zeitweisen Ausfall des Online-Anmeldeverfahrens. Die Buchungsmöglichkeiten in den Call-Centern waren über Stunden nicht möglich. Die technischen Probleme seien aber mittlerweile behoben worden, erklärte das Innenministerium. Sowohl die Hotline als auch die Onlineplattform für die Terminvergabe liefen stabil.

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Es stehen laut Ministerium insgesamt rund 60 000 Termine für die Schutzimpfung gegen das Coronavirus zur Verfügung. So viele Impfdosen werden für den Zeitraum vom 19. Januar bis 5. Februar in den sechs regionalen Impfzentren für die Erstimpfung bereitgestellt. Die wichtige Zweitimpfung erfolge dann im selben Impfzentrum wie die Erstimpfung, in der Regel etwa drei Wochen später. Termine für die Zweitimpfung würden bei der Anmeldung online oder telefonisch immer gleich mitvereinbart.

Mehr als 400.000 Menschen kommen für Termin in Frage

Sobald 60 000 Menschen in Hessen im Alter von über 80 Jahre ihre Termine vereinbart haben, können bis auf Weiteres keine Termine mehr gebucht werden, teilte das Ministerium mit. Im Anmeldeverfahren bereits erfolgreich registrierte Personen, die aber keinen Termin erhalten konnten, bleiben den Angaben zufolge aber gespeichert. Erst wenn weitere Impfstofflieferungen in Hessen einträfen, könne das Terminierungsverfahren wieder starten. Sobald dies der Fall sei, werde das Land Hessen darüber immer zeitnah informieren. Mehr als 400 000 Menschen in Hessen, die 80 Jahre und älter sind, kommen für einen Impftermin in Frage.

Die Impfung soll dann von Dienstag nächster Woche an in den regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt erfolgen. In Hessen gibt es bereits Schutzimpfungen für Bewohner und Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen sowie Personal in Corona-Intensivstationen. Die Corona-Impfung ist kostenlos.

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Von dpa