Neue Erkenntnisse zu tödlichem Unfall bei Halbmarathon

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht im Einsatz. Foto: jgfoto - stock.adobe

In Eschborn wurde eine Streckenhelferin von einem Auto tödlich verletzt. Neue Ermittlungsdetails der Polizei könnten den Grund für den Unfall erklären.

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Eschborn. Nach einem tödlichen Unfall am Rande eines Halbmarathons in Eschborn bei Frankfurt hat die Polizei weitere Ermittlungsdetails bekannt gegeben. "Der 88-jährige Autofahrer hat offensichtlich das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt und die Ordnerin überfahren", sagte ein Sprecher der Polizei Westhessen am Montag. Zuvor hatte die 30 Jahre alte Frau aus Frankfurt den Mann auf eine Straßensperrung hingewiesen. Laut den Ermittlungen wollte sie wohl die Absperrung öffnen, damit der Mann das Gelände verlassen kann, als es zu dem Unfall kam.

Der 88-Jährige erlitt demnach einen Schock. Er wurde später auf einem Polizeirevier vernommen. "Die Kollegen haben seinen Führerschein direkt einbehalten", sagte der Sprecher. Er wolle keine generellen Aussagen treffen, aber in dem konkreten Fall habe sich gezeigt, dass man in dem hohen Alter besser nicht mehr Autofahren sollte. Der als "Eschathlon" bekannte Halbmarathon wurde nach dem Unfall am Sonntagmittag abgebrochen.

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Die Polizei errichtete einen Sichtschutz um den Unfallort. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Foto: vision.media
Die Polizei errichtete einen Sichtschutz um den Unfallort. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. (© vision.media)

Von dpa