Polizei registriert hunderte Verstöße gegen Corona-Regeln

aus Coronavirus-Pandemie

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Abstand halten ist in Zeiten der Corona-Krise angesagt.  Foto: dpa

Einige halten sich in der Öffentlichkeit nicht an die aktuellen Kontaktregeln - wie das hessische Innenministerium mitteilt, wurden deswegen einige Personen in Gewahrsam genommen.

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WIESBADEN. Rund 300 Fälle von Personengruppen mit mehr als zwei Menschen sind täglich landesweit von Hessens Polizei seit Inkrafttreten der strengeren Kontaktregeln in der Corona-Krise registriert worden. Wie das Innenministerium in Wiesbaden am Freitag auf Anfrage mitteilte, reagierten die Betroffenen fast alle nach einer Ansprache durch die Polizei verständnisvoll und lösten die Zusammenkünfte auf. Nur 17 Personen mussten demnach seit Erlass der strengen Regeln am 23. März kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden, weil sie etwa Widerstand gegen Anweisungen von Beamten leisteten.

Außerdem seien etwa 150 Verstöße gegen die Schließungen von Restaurants, Bars, Sport- oder Freizeiteinrichtungen pro Tag festgestellt worden. Auch in diesen Fällen hätten nahezu alle Betroffenen sofort reagiert und seien den Anweisungen der Polizei gefolgt. Lediglich eine Person sei in Gewahrsam genommen worden. "Die polizeiliche Bilanz für die letzten elf Tage zeigt, dass sich die Hessinnen und Hessen mit ganz großer Mehrheit an die Beschränkungen im Alltag halten", bilanzierte das Ministerium.

Wer sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht an die strengen Kontaktregeln hält, muss sich zudem ab Freitag hessenweit auf einheitliche Bußgelder einstellen.

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Von dpa