Schulpaten: Wenn das Geld nicht für die Klassenfahrt reicht

Nach zwei Jahren Pandemie haben sich Zuschüsse für beispielsweise Klassenfahrten und Lehrmaterialien fast verdreifacht. Im Interview erklärt Axel Imholz (SPD), wie das Projekt "Schulpaten" den Familien bei der finanziellen Bewältigung hilft.

Wiesbadens Schuldezernent Axel Imholz verzeichnet immer mehr Beihilfebedarf bei der Finanzierung von Kosten für Nachhilfe, Schulessen anderen Schulaktivitäten.

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Herr Imholz, reicht die Finanzierung aus oder bemerken Sie gerade jetzt, wo viele Familien weniger Geld zur Verfügung haben, dass die Schulpaten verstärkt gebraucht werden?

In den Coronajahren 2020 und 2021 hat die Finanzierung ausgereicht, da durch Homeschooling und ausgefallene Klassenfahrten die Bedarfe wesentlich niedriger waren. In diesem Jahr ist auffallend, dass sich die Bedarfe an Zuschüssen für Klassenfahrten – alles wird teurer – fast verdreifacht haben. Auch Zuschüsse für Lernmaterialien und Nachhilfen haben zugenommen.

Was ist das Besondere an den Schulpaten? Man hört von allen Seiten, es sei eine wirklich unbürokratische Unterstützung. Wie läuft das Ganze ab?

Die Eltern wenden sich an die Lehrer oder Schulleitung, wenn sie beispielsweise nicht die volle Summe für eine Klassenfahrt übernehmen können. Die Lehrkraft kennt sowohl die Kinder als auch die Eltern. Die Lehrer nehmen mit uns über schulpaten@wiesbaden.de Kontakt auf, schildern kurz den Sachverhalt und wir zahlen die Mittel entsprechend an Schule, Förderverein oder Betreuungseinrichtung aus. Die Vorabprüfung findet durch die Schule statt. In Einzelfällen haben wir auch direkten Kontakt mit den Eltern.

Am Anfang gab es sowohl Einzelhilfen für Familien, die diese brauchten, aber auch regelmäßige Schulfrühstücke oder ein Angebot an frischem Obst in einzelnen Schulen. Gibt es das noch?

Sowohl als auch. Es gibt weiterführende Schulen, da ist das gemeinsame Mittagessen in den Jahrgängen 5 und 6 verpflichtend, aber nicht immer von den Eltern finanzierbar. Dort unterstützen wir. Das gilt auch für Schulfrühstücke, freie Frühstücke oder Lernfrühstücke an anderen Schulen. Die Bedarfe sind unterschiedlich.  

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