Adler Mannheim brauchen noch einen Sieg

Zwischen den Straubing Tigers und den Adler Mannheim ging es in den ersten beiden Viertelfinalspielen recht eng zu. Beide Mal konnten sich die Adler durchsetzen. Foto: dpa

Mannheimer Adler gewinnen auch ihr zweiten Play-off-Viertelfinale gegen Straubing. Gelingt am Donnerstag der nächste Sieg, stehen sie im Halbfinale.

Anzeige

MANNHEIM. MANNHEIM (bore). Die Mannheimer Adler stehen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) einen Sieg vor dem Einzug ins Playoff-Halbfinale. Das Team von Trainer Bill Stewart gewann am Dienstagabend das zweite Spiel der Viertelfinalserie Best of five gegen die Straubing Tigers 2:1. In der achten Minute der Verlängerung hatte Nico Krämmer den Siegtreffer erzielt. Begegnung Nummer drei steigt nun an diesem Donnerstag um 19.30 Uhr bei den Niederbayern.

Bill Stewart, der Coach der Mannheimer, wirkte bei der Pressekonferenz hochzufrieden. „Spiele wie dieses sind sehr gut für die Liga. In dieser Serie treffen zwei Teams aufeinander, die gleichstark sind. Es ist so eng, da entscheidenden Kleinigkeiten“, sagte der Kanadier. Adler-Siegtorschütze Krämmer erklärte: „Es ist die beste Zeit im Jahr. Wir haben es zur richtigen Zeit geschafft, die Fehler abzustellen.“

Matthias Plachta (4.) und Jordan Szwarz (16.) vergaben im torlosen ersten Drittel Chancen zur Mannheimer Führung. Zu Beginn des zweiten Abschnitts traf Tim Wohlgemuth den Pfosten (22.). Kurz danach nutzte Straubing eine Powerplay-Situation zur Führung durch Taylor Leier (25.). Dann kamen die Adler zum Ausgleich. Ilari Melart zog ab, und Szwarz fälschte den Puck zum 1:1 (34.) ins Tor ab. Im dritten Drittel erspielten sich beide Teams wenige klare Chancen. So ging es in die Verlängerung, und dort wurde Krämmer zum Matchwinner für die Mannheimer.

„Wir hatten genügend Chancen, spielen hervorragendes Eishockey, haben aber kein Puckglück“, sagte der Straubinger Coach Tom Pokel nach der Niederlage seiner Mannschaft, kündigte den Adler aber für Donnerstag einen harten Kampf an: „Wenn ein Tiger in die Ecke gedrängt wird, dann ist er besonders gefährlich.“

Anzeige

Tore: 0:1 Leier (24:36), 1:1 Szwarz (33:51), 2:1 Krämmer (67:30). – Schiedsrichter: Hunnius/Rantala (Berlin/Finnland). – Strafminuten: 10:12. – Zuschauer: 10 255. – Beste Spieler: :Szwarz/Leier.