Adler Mannheim droht ein eishockeyfreies Wochenende

Gegner Fischtown Pinguins Bremerhaven muss in Teamquarantäne. Bei der 1:2-Niederlage in Straubing wachen Kurpfälzer zu spät auf.

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MANNHEIM. Die kleine Siegesserie der Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist gerissen. Die Kurpfälzer unterlagen am Mittwochabend bei den Straubing Tigers mit 1:2. Es war die erste Niederlage für das Team von Trainer Pavel Gross im Jahr 2022.

Die für Freitag und Sonntag angesetzten Duelle gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven werden wohl nicht stattfinden. Die Norddeutschen mussten sich nämlich nach einer behördlichen Weisung in Teamquarantäne begeben, nachdem einige Akteure positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das Heimspiel der Adler am Freitag gegen Bremerhaven findet definitiv nicht statt. Ob am Sonntag in Bremerhaven gespielt werden kann, ist unklar.

Gegen Straubing war für die Adler wieder viel mehr möglich. „Die ersten paar Minuten waren ganz ordentlich. Danach sind wir durch die vielen Strafzeiten nicht wirklich ins Spiel gekommen. Das zweite Drittel war nicht gut. Dann steht es plötzlich 0:2, und du läufst einem Rückstand hinterher“, zuckte Angreifer Tim Wohlgemuth nach der Partie nur mit den Schultern. Teamkollege Ruslan Iskhakov fügte an: „Im Schlussabschnitt haben wir gut gespielt, aber ein Spiel geht nun mal über 60 Minuten, nicht über 20.“

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Tim Wohlgemuth traf mit der ersten Adler-Chance den Pfosten, Kurz danach kassierten die Mannheimer aber Strafen. David Wolf sogar bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die Bayern nutzten den Vorteil: Brandon Manning erzielte in Überzahl das 1:0, David Elsner erhöhte auf 2:0 (34.). Im Schlussdrittel waren die Gäste klar besser, doch nur Jordan Szwarz traf (52.).

Tore: 1:0 Manning (4:45), 2:0 Elsner (33:33), 2:1 Szwarz (51:16). – Schiedsrichter: Rohatsch/Reneau (Lindau/USA). – Zuschauer: 0. – Strafminuten: 8:11 plus Spieldauer David Wolf. – Beste Spieler: Manning/Wohlgemuth.