Adler Mannheim lassen unerwartet Federn

Mit der 1:2-Niederlage bei DEL-Schlusslicht Schwenningen verpasst der deutsche Meister den Sprung auf Platz Tabellenplatz zwei.

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MANNHEIM. (bore). 2006 wechselte Matthias Plachta im Alter von 15 Jahren aus der Nachwuchsabteilung des Schwenninger ERC nach Mannheim. Jüngst hat der 28 Jahre alte Eishockey-Nationalspieler seinen Vertrag bis mindestens 2023 bei den Adlern verlängert. Bei seiner Stippvisite in der alten Heimat gab es für den Stürmer am Donnerstag aber keinen Grund zur Freude. Der deutsche Meister verlor bei Schlusslicht Schwenninger Wild Wings überraschend mit 1:2 und verpasste damit den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der Deutschen Eishockey-Liga. „Wir hatten viele Chancen, haben aber die Tore nicht gemacht. Wir müssen das Spiel schnell abhaken“, ärgerte sich Plachtas Teamkollege Mark Katic. Für Schwenningen war es der erste Sieg unter dem neuen Trainerduo Niklas Sundblad und Petri Liimatainen nach fünf Niederlagen in Folge.

Bei den Adlern stand wieder Mirko Pantkowski zwischen den Pfosten. Der 21-Jährige hatte zunächst nicht viel zu tun. Die Mannheimer hatten Scheibe und Gegner gut im Griff, doch schon ab Mitte des ersten Drittels wurde das Schlusslicht mutiger. Nach dem 1:2-Rückstand machten die Mannheimer Druck, doch Plachta (41.) und Katic (42.) scheiterten genauso wie Rendulic (45.) an Wild-Wings-Schlussmann Dustin Strahlmeie. Niklas Sundblad und Petri Liimatainen hielt die Mannheimer vom eigenen Tor weg. Vier Minuten vor Schluss hatten die Adler Powerplay. Coach Pavel Gross nahm schon 2:45 Minuten vor Ende der Partie Pantkowski vom Eis. Doch der Ausgleich fiel nicht mehr.

Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim (1:1, 1:0, 0:0). Tore: 0:1 Katic (6:04), 1:1 Blunden (8:47.), 2:1 Caron (34:11). – Schiedsrichter: Klein/Rantala (Stuttgart/Finnland). – Zuschauer: 6024. – Strafminuten: 10/10. – Beste Spieler: Strahlmeier, Caron/ Pantkowski.