Adler Mannheim nehmen souverän auch die Hürde Nürnberg

Die Adler Mannheim kommen dieser Tage aus dem Jubeln gar nicht mehr raus. Foto: dpa

Der Höhenflug geht weiter: Meister siegt zum zehnten mal in Folge. Jetzt geht’s zum Tabellenvierten Eisbären Berlin.

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MANNHEIM. (red/kar). Der zehnte Sieg in Serie ist unter Dach und Fach: Mit dem 7:2-Erfolg am Dienstagabend bei den Nürnberg Ice Tigers haben die Adler Mannheim den Rückstand auf den Tabellenzweiten der Deutschen Eishockey-Liga, Straubing, auf einen Zähler verkürzt. Spitzenreiter EHC München hat noch fünf Zähler mehr auf dem Konto. „Wir haben mit Beginn der Saison hart gearbeitet und fahren diese Siege nun verdient ein“, freute sich Denis Reul, Torschütze zum Mannheimer 2:0.

Der Titelverteidiger spielte in Nürnberg furios auf, war in allem belangen überlegen. Die schnelle 2:0-Führung durch Andrew Desjardins und Reul spielte den Mannheimern natürlich in die Karten. Am Ende des ersten Drittels lagen die Adler dank Borna Rendulics Treffer gar mit 3:0 vorne. „Das hat das Spiel in unsere Bahnen gelenkt. Unser Tor haben wir mit allem, was wir haben, verteidigt. Überhaupt haben wir eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive“, lobte Top-Scorer Ben Smith, der einen Schuss von Sinan Akdag unhaltbar zum 4:0 abgefälscht hatte. Da waren im Mittelabschnitt gerade einmal zwölf Sekunden gespielt. Nach dem Blitzstart schalteten die Adler einen Gang runter und kassierten in Unterzahl das erste Gegentor. Nürnberg war nun dem zweiten Treffer näher als die Adler dem fünften, doch Brown und Fischbuch scheiterten am starken Keeper Johan Gustafsson.

Mitten in die Drangphase der Ice Tigers hinein schlug David Wolf zu. Der Adler-Stürmer stellte mit einem Schuss in den Winkel den alten Vier-Tore-Vorsprung wieder her (35.). Trotz der komfortablen Führung hielten die Adler im letzten Drittel das Tempo hoch. Wolf mit seinem zweiten Treffer (48.) und Rendulic (53.), der ebenfalls einen Doppelpack schnürte, machten den Deckel drauf. Das Tor von Bender (54.) zum 2:7-Endstand war nur noch Ergebniskosmetik.

„Wir müssen einfach genauso weitermachen“, fordert Reul. Nächste Gelegenheit, die Serie zu verbessern, haben die Adler am Freitag, 19.30 Uhr: Dann geht’s zum Tabellenvierten Eisbären Berlin. Offen ist, ob Trainer Pavel Gross dann wieder auf Marcel Goc zurückgreifen kann. Der Spielführer hatte schon am Sonntag in München passen müssen und fehlte auch gegen Nürnberg.

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Tore: 0:1 Desjardins (6:37), 0:2 Reul (8:28), 0:3 Rendulic (18:47), 0:4 Smith (20:12), 1:4 Bender (26:31), 1:5 Wolf (34:25), 1:6 Wolf (47:58), 1:7 Rendulic (52:56), 2:7 Bender (53:41). – Schiedsrichter: Hunnius/Schukies (Berlin/Herne). – Zuschauer: 4483. – Strafminuten: 6/2.