Felix Brückmann und David Wolf sind Olympia-Kandidaten

Eishockeycracks der Mannheimer Adler dürfen auf die Winterspiele hoffen. In der Liga geht es erst mal nach Straubing zu den Tigers.

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MANNHEIM. Nach dem 3:2-Sieg am Sonntag gegen Spitzenreiter Eisbären Berlin wollen die Mannheimer Adler an diesem Mittwoch, 18.30 Uhr, in der Deutschen Eishockey-Liga bei den Straubing Tigers nachlegen. Das Team von Trainer Pavel Gross ist nach der Leistung gegen den Tabellenführer auch beim Ligasiebten Favorit.

Einer der Stützen im Spiel der Mannheimern war einmal mehr Verteidiger Thomas Larkin. „Wir hatten einen sehr guten Start, jeder hat mit viel Energie die Begegnung begonnen. Nach der 3:0-Führung sind wir leider etwas von unserem Spiel abgekommen. Aber wir haben hart gearbeitet, wieder zu unserem System zurückgefunden und gegen einen sehr starken Gegner gewonnen“, sagte der Italo-Amerikaner, der seit 2017 das Trikot der Adler trägt.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge fahren die Mannheimer mit breiter Brust zu den Tigers, die zuletzt gegen Bietigheim Steelers (6:2) und Pinguins Bremerhaven (5:1) gewannen.

In dieser Woche will der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) den Kader für die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) bekanntgeben. Adler-Torwart Felix Brückmann ist ein sicherer Kandidat. Ob auch David Wolf, der 2018 im südkoreanischen Pyeongchang mit der deutschen Auswahl Silber holte, dabei ist, ist eher ungewiss.

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Bei der traditionellen „Herzenswoche“ mit dem „Spiel der leuchtenden Herzen“ kamen Spenden für den gemeinnützigen Verein „Adler helfen Menschen“ in Höhe von 30 000 Euro zusammen. Beim Heimspiel gegen Berlin überreichten die Adler den Scheck an Rosys Kids Corner, eine Initiative des früheren Torhüters Mike Rosati und den Klub-Verantwortlichen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Leukämie-Forschungs-Hilfe-Aktion für krebskranke Kinder.