Jetzt steigt Duell der "Raubtiere"

Da lang geht es zum Finale: Löwen-Coach Matti Tiilikainen möchte sein Team in die DEL-2-Endspiele führen. Foto: Storch

Im Playoff-Halbfinale der DEL 2 treffen die Löwen Frankfurt auf die Dresdner Eislöwen. Das erste Spiel steigt am Mittwoch in "Mainhattan".

Anzeige

FRANKFURT. Die Frankfurter Löwen müssen im Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) erneut in den "tiefen Osten" reisen. Nach dem sicheren 4:1-Viertelfinalseriensieg gegen Crimmitschau geht es ab dem morgigen Mittwoch (Spielbeginn 19.30 Uhr) im Halbfinale der besten vier DEL-2-Teams gegen die Dresdner Eislöwen. Also das Duell der "Raubtiere", Löwen gegen Löwen. Die Dresdner werden immer stärker, nach dem Weiterkommen in den Pre-Play-offs (als Vorrunden-Zehnter) schalteten die Sachsen nun fast sensationell den amtierenden Meister Bietigheim Steelers mit einem Auswärtscoup in Bietigheim im siebten und alles entscheidenden Viertelfinalmatch aus.

"Voller Adrenalin"

"Der Sieg in Bietigheim sagt alles über die Stärke der Dresdner aus, primär auswärts. Das wird ein ganz schweres Heimspiel am Mittwoch", meinte Löwen-Trainer Tiilikainen. Wer zuerst vier Siege markiert, zieht ins DEL-2-Finale ein und trifft dort auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen den Ravensburg Tower Stars (4:0-Seriensieger gegen Bad Nauheim) und dem ESV Kaufbeuren (4:3-Seriensieger gegen Weißwasser). Die Spiele finden einheitlich am Mittwoch, Freitag und Sonntag statt, danach geht es dienstags oder mittwochs weiter. Steht es nach normaler Spielzeit Remis, dann geht es bis zur Entscheidung (erstes Tor in der Overtime) in die Verlängerung. Wegen der angespannten Parkplatzsituation am Frankfurter Eisstadion (Aufbau Dippemesse) gibt, es nur rund 300 Parkplätze am benachbarten FSV-Sportparkplatz. Die Löwen-Verantwortlichen verweisen auf die öffentlichen Verkehrsmittel, die S-Bahn hält unmittelbar vor der Eishalle. In den Eintrittskarten ist der Fahrpreis beinhaltet. Nach Meinung von Tiilikainen ist es nicht unbedingt ein Vorteil, dass die Dresdner bis Sonntag noch spielen mussten. "Die sind jetzt voller Adrenalin und Euphorie nach dem Ausschalten des Champions. Wir haben zwar die vielen freien Tage gut genutzt, müssen aber erst einmal unseren Rhythmus wiederfinden", so der junge finnische Trainer. Voraussichtlich können die Löwen in Bestbesetzung spielen, das entscheidet sich aber endgültig erst nach dem Abschlusstraining am heutigen Dienstagabend. Voraussichtlich schon am Donnerstag werden die Löwen vorzeitig nach Dresden anreisen.

In der Abstiegsrunde haben sich Altmeister EC Bad Tölz und die Bayreuth Tigers (mit Ex-Trainer Kujala vom EC Bad Nauheim) gerettet. Der Absteiger in die Oberliga wird zwischen den Freiburger Wölfen und Neuling Deggendorfer SC ermittelt. Die Breisgauer haben den Vorteil des Heimrechts.