Luchse Lauterbach bitten zum Gipfel gegen EJ Kassel 89ers

Matyas Welser strebt einen Sieg mit seinen Luchsen an, auch gegen Kassel.  Foto: Horst Schütz

Schwere Aufgabe für die Luchse: Mit den Neuzugängen von Manuel Klinge, Derek Dinger und Michael Christ stehen ehemalige Profis der Kassel Huskies auf dem Eis.

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LAUTERBACH. Am Sonntag kommt es in der Lauterbacher Eissporthalle um 18 Uhr zum ersten Topspiel der Eishockey-Hessenliga zwischen Luchsen und EJ Kassel 89ers. Kassel ist der klare Titelfavorit. Mit den Neuzugängen von Manuel Klinge, Derek Dinger und Michael Christ stehen ehemalige Profis der Kassel Huskies auf dem Eis, die jahrelange Erfahrung in den höchsten Eishockeyligen Deutschlands mitbringen. Doch auch darüber hinaus haben sich die 89ers mit Florian Böhm und Lasse Bödefeld oberliga-erfahrene Spieler in ihren Reihen.

Im Lager der Luchse lief die Vorbereitung auf das richtungsweisende Spiel gut, obwohl einige Spieler durch die aktuelle Erkältungszeit angeschlagen waren. Sonntag wird Trainer Thomas Berndaner aber voraussichtlich auf fast alle Spieler zurückgreifen können. Abgestellt werden müssen dann die kleinen Fehler aus den vergangenen Spielen - bei 100 Prozent Einsatz, damit die Luchse eine Chance gegen den starken Kontrahenten haben.

Die Qualität der Kontrahenten sieht man an den bisherigen Partien. Dort sind die 89ers genauso erfolgreich vom Eis gegangen wie die Lauterbacher Luchse. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass Kassel pro Spiel durchschnittlich zwölf Tore pro Spiel schießt, die Luchse liegen mit 11,3 Treffern nur knapp dahinter. Ebenso eng sieht es bei den gefangenen Toren der beiden Mannschaften aus. Die Zuschauer können sich also am Sonntag auf ein spannendes und kämpferisches Topspiel freuen.

Das Topspiel findet dieses Mal unter 2G+ statt. Das bedeutet, es erhalten nur geimpfte oder genesene Personen mit einem aktuellen Test den Zutritt zur Eishalle. Der Kartenverkauf startet am Sonntag bereits um 16 Uhr. Ab 16 Uhr ist ebenfalls eine Teststelle der City Ambulanz Alsfeld vor Ort und bietet damit eine kostenlose Testmöglichkeit. Die Gesamtkapazität der Eissporthalle wird zudem auf maximal 250 Zuschauer beschränkt. Auch Dauerkarteninhaber müssen sich an dem Tag für den Zutritt zur Eishalle mit der Dauerkarte eine Karte an der Kasse holen. Zudem besteht die Maskenpflicht in der Eishalle nun zusätzlich auch auf den Plätzen, außer beim direkten Essen und Trinken.