Luchse Lauterbach zwingen Titelfavorit Neuwied in die Knie

Spieler des Tages war auf Seiten der siegreichen Luchse des EC Lauterbach der Schütze des 2:0 und 4:2, Tobias Schwab. © Horst Schütz

Im dritten Anlauf haben es die Luchse Lauterbach geschafft: Auf heimischem Eis wurden die Bären aus Neuwied von den Vogelsberger Kufencracks verdient in die Knie gezwungen.

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LAUTERBACH. "Heute Abend haben sich die Jungs endlich belohnt und verdient gewonnen", waren die ersten Worte von Trainer Dennis Maschke nach dem überraschenden und verdienten 6:3 (2:0, 1:1, 3:2)-Heimsieg der Lauterbacher Luchse in der Eishockey-Regionalliga West gegen den EHC Neuwied.

Luchse Lauterbach - Bären Neuwied 6:3

Gerade die erste Reihe um dieYoungsters Mika Junker, Dave König und Waldemar Ginder hatte die taktischen Vorgaben von Maschke voll erfüllt und die Neuwieder Sturmreihe, wahrscheinlich der beste Sturm der Liga, nahezu vollständig aus dem Spiel genommen, was laut Dennis Maschke "der wichtigste Punkt" für den Lauterbacher Sieg war.

Die Lauterbacher Luchse fanden schnell ins Spiel und drückten dem Favoriten aus Neuwied ihr Spiel auf. Aus einer sicheren Defensive heraus schafften es die Luchse immer wieder, gute Angriffe auf das Neuwieder Tor zu fahren. In der zwölften Minute zahlte sich das gute Spiel der Luchse aus. Mit einem Doppelschlag von Jonas Manger und Tobias Schwab zogen die Vogelsberger mit 2:0 davon, was am Ende auch der erste Pausenstand war.

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Im zweiten Drittel spielten die Luchse munter weiter, doch auch Neuwied fand immer besser hinein, was zu einem sehenswerten Eishockeyspiel führte und die Fans beider Mannschaften begeisterte. Nach einer halben Stunde fiel der erste Treffer für die Bären aus Neuwied. Der Ex-Lauterbacher Tobias Etzel erzielte den Anschlusstreffer. Die Luchse zeigten sich davon wenig beeindruckt und spielten weiter ihr Spiel. Kurz vor der Pause konnte Waldemar Ginder in Überzahl den alten Abstand von zwei Toren herstellen und somit mit einem ausgeglichenen Drittel in die Pause gehen.

Im letzten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild wie in den beiden Abschnitten zuvor. Die Bären aus Neuwied erzielten in der 44. Minute durch Schneider das erste Tor des Drittels, was zwei Minuten später durch den Topscorer der Luchse, Tobias Schwab, beantwortet wurde. Fiete Lasar und Andre Bruch konnten die Anzeigetafel der Luchse sogar noch auf sechs Treffer hochschrauben. Für Neuwied traf in der 53. Minute noch einmal Schneider zum 6:3 Endstand.

Für die nächsten zwei Spiele müssen die Lauterbacher Luchse wieder weite Reisen antreten. Zuerst geht nach Ratingen, wo die Luchse auf den aktuellen Tabellenführer treffen werden. Eine Woche später geht es ähnlich weit, nämlich nach Neuss. Am 18. Dezember kommt es dann zum nächsten Heimspiel der Lauterbacher Luchse, wenn sie auf die Eisadler aus Dortmund treffen.

Luchse Lauterbach: Sommerfeld - Hilgenberg, Kristic, Wex, Davidson - Manger, J. Grund, Bruch, Ginder, Junker, Lasar, König, Knieling, Schwab.

Strafminuten: 8:8.

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Tore: 1:0 Jonas Manger (Bruch, Wex), 2:0 Tobias Schwab (Davidson, Hilgenberg), 2:1 Tobias Etzel (Sperling, Smith), 3:1 Waldemar Ginder (Junker, Davidson), 3:2 Dustin Schneider, 4:2 Tobias Schwab (Wex, Kristic), 5:2 Fiete Lasar (Davidson, Hilgenberg), 5:3 Dustin Schneider (Beeg, Sperling), 6:3 André Bruch (Schwab, Kristic).