Trotz der Verletztenmisere bleibt Trainer Gross ruhig

Fordert einen Sieg gegen Schwenningen: Adler-Trainer Pavel Gross. Foto: dpa

Adler Mannheim erwarten in der DEL die Schwenninger Wild Wings und sinnen auf Revanche für die 1:6-Pleite beim Schlusslicht. Markus Eisenschmid fällt drei Monate aus.

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MANNHEIM. (bore). Die Adler Mannheim wollen an einem Freitag, den 13., die Revanche. Dann empfängt die Mannschaft von Coach Pavel Gross in der Deutschen Eishockey-Liga ab 19.30 Uhr in der SAP-Arena die Schwenninger Wild Wings. Am Sonntag muss der Tabellendritte um 14 Uhr beim Tabellenführer EHC München ran. In der DEL-Tabelle liegen die Adler derzeit auf Platz drei, haben vier Punkte Rückstand auf den Zweiten Straubing.

Mit 1:6 kamen die Mannheimer am 13. Spieltag bei den Schwenningern unter die Räder. Es war einer von lediglich sechs Siegen des Schlusslichtes. Nun hofft Trainer Gross auf einen klaren Erfolg seiner Mannschaft. „Wir müssen wieder clever agieren, voll bei der Sache sein und von der ersten Minute zeigen, dass dieses Spiel vor eigenem Publikum gewinnen wollen“, sagt Gross. Der Einundfünfzigjährige hält aber nichts davon, ungestüm in die Begegnung zu gehen. „Wir müssen auf jeden Fall in unserem System bleiben“, erklärt Gross, der zuletzt einige Hiobsbotschaften in Form von Verletzungen von Spielern erhielt. Neben Torhüter Dennis Endras und Brent Radecke meldete sich nun auch Markus Eisenschmid ab. Der 24 Jahre alte Stürmer hat sich am Knie verletzt, muss operiert werden und fällt wohl drei Monate aus. Hinzu kommt, dass mit Tommi Huhtala, der sich im Mittwochstraining eine Fußverletzung zuzog, und Matthias Plachta zwei Akteure angeschlagen sind. Dass die gegen die Wild Wings spielen können, ist derzeit fraglich. „Verletzungen gehören zu den Dingen, die man nicht beeinflussen kann“, will Gross aber nicht die große Panik ausrufen und sagt: „Wir haben genug Qualität im Kader. Man muss es nehmen, wie es kommt.“

Allerdings haben die Adler wegen der Verletzungsmisere mit Pierre Preto einen jungen Angreifer vom Kooperationspartner Heilbronner Falken zu sich beordert. Der Zwanzigjährige aus Speyer durchlief die Jugendabteilung der Adler und bestritt in der Saison 2017/18 fünf Partien in der DEL. In Heilbronn erzielte Preto in 26 DEL-2-Partien fünf Tore und steuerte sechs Assists bei. Coach Gross bestätigte, dass der Pfälzer für beide Partien am Wochenende eine Option ist.

Auch eine Rückholaktion steht im Raum: Offenbar liebäugeln die Adler damit, den zum Ligakonkurrenten Iserlohn Roosters ausgeliehenen Janik Möser wieder nach Mannheim zu beordern.

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Mannheims Youngster Tim Stützle verabschiedete sich unterdessen zum WM-Lehrgang der U 20-Nationalmannschaft.