Auswärtssieg: Eintracht Frankfurt gewinnt beim VfB Stuttgart

aus Eintracht Frankfurt

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Frankfurts Sebastian Rode (r) macht das 0:1. Foto: Marijan Murat/dpa

Ein guter Wochenabschluss für Eintracht Frankfurt: Nach der Niederlage gegen Wolfsburg und dem Sieg in Marseille gewinnt die Eintracht in Stuttgart mit 3:1.

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STUTTGART. In der Champions-League zurück im Rennen ums Achtelfinale, in der Bundesliga wieder oben dran. Die Frankfurter Eintracht hatte eine Woche, die mit dem bitteren 0:1 gegen Wolfsburg begonnen hatte und mit dem 1:0 in Marseille weitergegangen war, mit einem 3:1 (1:0) beim VfB Stuttgart erfolgreich beendet. Vor 47.500 Zuschauern gewannen die Hessen in einem eher unterdurchschnittlichen Spiel hochverdient. Sebastian Rode, Daichi Kamada und Kristijan Jakic erzielten die Tore für die Frankfurter. Für den VfB traf nur Tiago Tomas.

Kurzfristig war Jesper Lindström mit einer starken Erkältung ausgefallen. Für ihm kam Sebastian Rode in die Siegermannschaft von Marseille. Das Selbstvertrauen der Frankfurter war spürbar, die kontrollierten von Beginn an das Spiel, ließen die Stuttgarter zwar kommen, aber nur selten in die gefährliche Zone. Im Mittelfeld hatten die Gäste ein Übergewicht, doch auch bei ihnen kam der letzte Pass in die Spitze nicht so wirklich häufig an. Und trotzdem ging die Eintracht früh in Führung. In der 6.Minute wurde Daichi Kamada kurz vorm Strafraum gefoult, es gab Freistoß. Kamada schoss selbst, Torwart Florian Müller wehrte mit den den Fäusten ab, genau auf den Kopf von Rode. Der Kopfball des Kapitäns schlug dann unhaltbar im Eck ein.

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Die Stuttgarter wurden nun noch nervöser, scheuten über weite Strecken das Risiko, spielten immer wieder quer und zurück. Es dauerte gefühlte Ewigkeiten bis sie mal in die Spitze kamen. Chris Führich kam nach einem langen Pass mal zum Schuss, aber der Winkel war zu spitz, Torwart Trapp hatte keine Mühe. Bei der zweiten Gelegenheit musste er dann nicht eingreifen. Atakan Karazors Kopfball ging aufs Netz, nicht ins Netz. Die Eintracht hätte zwischenzeitlich das 2:0 erzielen können. Kolo Muani war am rechten Flügel auf und davon, seine flache Hereingabe konnte Ansgar Knauff aber nicht mehr kontrollieren und lenkte den Ball am Tor vorbei.

Jakic bringt die Entscheidung

Nach dem Wechsel wollten die Schwaben Druck machen, aber sie konnten nicht. Sie hatten eine einzige Chance, da rettete Trapp mit einer tollen Fußparade gegen Katompa. In der 53.Minute ein ganz übles Foul von Mavropanos an Knauff. Es galb „Gelb“, es hätte auch „Rot“ geben können. Doch die Eintracht bestrafte das Foul auf ihre Art. Den Freistoß von Kamada fälschte Anton noch leicht ab, der Ball ging mittig ins Tor, das 0:2. Nun hatte die Eintracht alles im Griff – eigentlich. Der eingewechselte Rafael Borré vergab eine „Hundertprozentige“ nach einer tollen Kombination übers halbe Feld. Das hätte das 3:0 in der 78.Minute sein müssen. Und wie es so oft ist im Fußball: Im Gegenzug kamen die Stuttgarter noch einmal heran. Es war ein Zufallstreffer. Tomas' Schuss wurde von Evan Ndicka abgefälscht, Trapp hatte keine Chance.

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Doch der VfB war danach selbst für einen Endspurt zu schwach. Die Eintracht, die einige Male wechseln musste, unter anderem waren jetzt der angeschlagene Ndicka, auch Rode, Götze und Muani draußen, hielt sich auch mit dieser Rumpfelf tapfer. Zwei Minuten vor dem Ende gab es einen Eckball von links. Der beste Mann, Kamada zog nach innen, Kristijan Jakic stieg hoch und köpfte ein, die Entscheidung.

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Von Peppi Schmitt