Stimmen zur Eintracht-Niederlage gegen Wolfsburg

aus Eintracht Frankfurt

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Eintracht Torhüter Felix Wiedwald ärgert sich über seinen Fehler im Spiel gegen Wolfsburg. Foto: dpa

Es war die erste Heimniederlage der Bundesliga-Saison für Eintracht Frankfurt. Nach der Partie zeigten sich Trainer und Spieler selbstkritisch. Die Stimmen zum Spiel.

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FRANKFURT. Nach der ersten Heimniederlage der Bundesliga-Saison gegen den Angstgegner aus Wolfsburg zeigen sich Trainer und Mannschaft der Eintracht selbstkritisch und spendeten Trost für Torwart Felix Wiedwald. Die Stimmen zum Spiel.

Oliver Glasner (Trainer Wolfsburg): „Für uns ist das ein ganz, ganz wichtiger Sieg nach einer schlechten Phase. Da fährst du hierhin, wo die Trauben sehr hoch hängen. Taktisch haben wir gut verteidigt und nach vorne haben wir Nadelstiche gesetzt. Wir sind glücklich in Führung gegangen. In der Halbzeit haben wir uns zusammengerauft, um auch allen Widrigkeiten zum Trotz uns die Führung nicht mehr nehmen zu lassen. Wir haben dann sehr wenig zugelassen. Das war großartig. Am Ende war es ein verdienter Sieg.“

Adi Hütter (Trainer Eintracht): „Heute hingen die Trauben nicht so hoch. Wir haben von unserer Heimstärke sehr viel vermissen lassen. Von der ersten Minute haben wir nicht ins Spiel gefunden, waren nicht griffig, aggressiv genug, kein gutes Gegenpressing. Es hat auch die Kreativität gefehlt. Nach dem Platzverweis wollten wir anders spielen, mit zwei Achtern, um Tiefgang reinzubringen. Wolfsburg hat super verteidigt. Die Flanken war nicht präzise genug. Wir haben uns sehr, sehr schwer getan. Es war eine verdiente Niederlage. Sie stört mich besonders, weil auch die Leistung nicht das war, was wir uns vorgestellt haben. In London hängen die Trauben auch hoch. Wir wollen dort etwas mitnehmen. Es war die dritte Niederlage in Folge. Wir müssen zurück zu unseren Wurzeln. Wenn wir so auftreten wie heute, werden wir Probleme haben. Wenn wir so auftreten wie gegen Leverkusen und Bayern, dann werden wir unsere Chancen haben. Wiedwald muss ich in Schutz nehmen. Er hat ein gutes Spiel gemacht, aber einen Fehler gemacht. Es war für ihn nicht einfach.“

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Makoto Hasebe: „Die Fans waren gut, aber wir haben nicht gut genug gespielt. Felix Wiedwald hat in der ersten Halbzeit gut gehalten, aber das zweite Tor war natürlich auch sein Fehler. Wir hätten trotzdem einen Punkt holen müssen.“

Bas Dost: „Beim ersten Tor hat Wout Weghorst reagiert wie ein guter Stürmer. Wir haben danach alles versucht, aber es war zu wenig. Auch von mir. Wolfsburg hat verdient gewonnen. Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen. Ich bin sauer. Wir können alle nicht zufrieden sein. So ein Fehler wie beim 0:2 kann einem Torwart mal passieren. Ich habe es vorne auch nicht besser gemacht als Felix da hinten.“

Erik Durm: „Nach dem 0:2 haben wir viel zu überhastet gespielt. Wir werden jetzt versuchen in London alles auf den Platz zu bringen, um dort einen Dreier zu holen.“

Djibril Sow: „Bei uns hat heute das Feuer gefehlt.“

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Goncalo Paciencia: „Es war ein schwarzer Tag für uns. Aber so etwas kann auch mal passieren. Wir haben viele Chancen kreiert, aber zu wenig draus gemacht. Wir haben jetzt vier Tage Zeit, dann müssen wir in London wieder in die Spur zurückfinden.“

Von Peppi Schmitt