Verpatztes Trainer-Debüt: 05 unterliegt Eintracht

aus Mainz 05

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Mainz 05 trat am Samstag gegen Eintracht Frankfurt an. Foto: Sascha Kopp

So hatte sich Bo Svensson seinen Start in Mainz wohl nicht vorgestellt. Die 05er kassierten die erste Heimniederlage in ihrer Bundesliga-Historie gegen Eintracht Frankfurt.

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MAINZ. Bitterer Einstand für den neuen Trainer: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat das erste Spiel unter Coach Bo Svensson gegen Eintracht Frankfurt 0:2 (0:1) verloren. Beide Treffer für die Hessen erzielte André Silva per Foulelfmeter (24., 72.), die beide der Mainzer Moussa Niakhaté verursachte. Dabei hatten die Mainzer kein Glück mit dem Videoschiedsrichter, denn zwei Strafstoß-Pfiffe für sie wurden nach Ansicht der Bilder zurückgenommen. Für die 05er war es die erste Heimniederlage in ihrer Bundesliga-Historie gegen Eintracht Frankfurt. Sie stehen nun auch nach dem 15. Spieltag bei nur sechs Punkten und sind zugleich auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, weil das bisherige Schlusslicht Schalke 04 gegen 1899 Hoffenheim gewann und vorbeizog.

Eintracht Frankfurt verdirbt Svensson das Trainerdebüt beim 1. FSV Mainz 05.
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Der neue Trainer

Bo Svensson hat bei Mainz 05 schon viele Bundesliga-Spiele erlebt. Nun war er erstmals in der Rolle als Cheftrainer in der Opel Arena. Taktisch setzte er auf ein 4-2-3-1 mit seinem früheren Jugendspieler Jonathan Burkardt als einziger Spitze. Torjäger Jean-Philippe Mateta setzte Svensson erneut auf die Bank, dafür begannen mit Kevin Stöger und Jean-Paul Boetius zwei Kreativspieler. Die 90 Minuten verfolgte dann Svensson stehend, oft mit einer Hand in der Hosentasche oder verschränkten Armen und weitgehend ruhig an der Seitenlinie. In einzelnen Szenen wurde er aber auch emotional.

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Die erste Halbzeit

Mainz 05 begann das Spiel wach und mit großem Einsatz. Doch schon früh zeigte, sich, dass das 05-Offensivspiel einmal mehr stockte. Zu Beginnen machten sich die Mainzer das Leben mit Fehlpässen schwer, später fehlten ihnen die Ideen, um die Eintracht-Abwehr zu knacken. Aus dem Spiel heraus erspielten sich die Rheinhessen bis zur Pause keine Torchance, einen gefährlichen Schuss auf das Gehäuse von Eintracht-Keeper Kevin Trapp gaben sie auch nicht ab. Einzig nach einem Freistoß von Stöger und nach einem Eckball hätte es brenzlig werden können. Doch Burkardt (17.) und St. Juste (41.) trafen jeweils den Ball nicht. Immerhin standen die Mainzer defensiv gut – aber wieder einmal mit der Einschränkung: bis auf eine Szene. Und die nutzte der Gegner wieder einmal zur Führung. Danny Latza ließ sich von Amin Younes zu leicht ausspielen, der spielte einen feinen Pass zu Silva in der Strafraum. Statt Silva einfach zu stellen, foulte Moussa Niakhaté den Frankfurter. Dass der Griff zum Trikot vor dem Strafraum begann, änderte für Dankert nichts an der Elfmeter-Entscheidung. SiIva verwandelte sicher (24.).

Die zweite Halbzeit

Die Eintracht startete beeindruckend in den zweiten Abschnitt und erspielte sich in den ersten 180 Sekunden des Abschnitts drei gute Möglichkeiten durch Filip Kostic, den Ex-05er Erik Durm und André Silva. In der 54. Minute kippte dann das Momentum, beginnend mit einem Doppelpass von Boetius und Burkardt, durch den Burkardt frei vor Trapp war, aber am Tor vorbeischoss. Plötzlich waren die 05er auch offensiv im Spiel und erspielten sich Möglichkeiten. Burkardt setzte einen Flugkopfball an den Außenpfosten (56.) und scheiterte nach einem überragend gespielten Konter an Trapp (64.). Dazu hatte sich Daniel Brosinski den Ball schon zu einem Elfmeter zurechtgelegt, weil Leandro Barreiro nach einer Aktion von Djibril Sow im Strafraum zu Fall kam. Doch Schiedsrichter Bastian Dankert nahm seine Entscheidung nach Ansicht der Videobilder zurück (60.). Die kalte Dusche für die Mainzer folgte in der 72. Minute. 05-Keeper Zentner ließ einen Kostic-Schuss durch die Beine rutschen, doch der herausragende Alexander Hack klärte zunächst vor der Linie. In dieser Szene hatte Niakhaté aber den Frankfurt Martin Hinteregger so gestört, dass Dankert auf Elfmeter für die Eintracht entschied. Eine umstrittene Entscheidung. Silva verwandelte erneut, auch wenn Zentner diesmal noch dran war. Noch einmal keimte Hoffnung bei den 05ern auf, als Dankert einmal mehr auf den Elfmeterpunkt zeigte (89.), doch das Handspiel von Almamy Touré war außerhalb, weshalb ein Freistoß statt Elfmeter ausgeführt wurde.

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