Zehn von 21 Mann erhalten C-Lizenz

Hintere Reihe (jeweils v. l.): Torben Krzyzanowski (SV Niederscheld), Torsten Hast (TSV Steinbach), Dirk Schuster (SF Siegen), Udo Schmidt, Frank Dalwigk (beide HFV-Ausbilder), Nico Taffener (TuS Naunheim). Mittlere Reihe: Muhammet Karadeniz, Martin Michel (beide TSV Steinbach), Maximilian Hörig (SSV Hirzenhain), Stefan Körner (SG Eschenburg). Vordere Reihe: Ekrem Gökce, Ömer Gökce (beide SV Setzen), Steffen Hardt (HFV-Ausbilder), Klaus Lapazyna (HFV-Prüfer). Es fehlt: Hartmut Drescher (HFV-Prüfer). Foto: Frank Dalwigk

(red). Im Fußballkreis Dillenburg gibt es sechs neue C-Lizenz-Trainer mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendfußball. Die Absolventen werden demnächst die Arbeit in den...

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MITTENAAR. (red). Im Fußballkreis Dillenburg gibt es sechs neue C-Lizenz-Trainer mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendfußball. Die Absolventen werden demnächst die Arbeit in den Vereinen TSV Steinbach, SV Niederscheld, SSV Hirzenhain und SG Eschenburg verstärken. Drei Lizenzinhaber wiederum werden im Siegerland arbeiten, einer im Fußballkreis Wetzlar.

Unter der Leitung der Ausbilder Frank Dalwigk, Steffen Hardt und Udo Schmidt war der mehrmonatige Lehrgang einst mit 21 Mann gestartet. Die insgesamt 110 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis an der Johann-Alsted-Schule Mittenaar hielten dann aber nur zehn Anwärter durch, die am 18. Juni zur Prüfung zugelassen worden waren.

Die zehn Absolventen überzeugten die Lehrbeauftragten und die angereisten Prüfer vom Hessischen Fußballverband (HFV). Die neuen C-Lizenzinhaber nahmen nach bestandener Prüfung die Glückwünsche der Lehrbeauftragten und der Prüfer erfeut, aber auch erleichtert entgegen.

Kein leichter Lehrgang

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Martin Michel (TSV Steinbach) sagte: „Das war kein leichter Lehrgang. Dass wir Widerstände zu überwinden hatten, hat uns als Gruppe vom ersten Tag an zusammengeschweißt. Die Stärkeren waren für die Schwächeren da und haben sie unterstützt und gepusht, wo es nur ging. Wir haben unser Ziel nicht aus den Augen verloren – trotz der Mehrfachbelastung durch Schule, Arbeit, Familie und teilweise noch Jugendtraining mit Spielen am Wochenende.“

Er gab einen Einblick in die Lehrgangsinhalte: „Nach der Ausbildung wissen wir nun, welche Verantwortung wir als C-Lizenzinhaber gegenüber dem Verein, den Eltern und ganz besonders gegenüber den Kindern haben, und sind überzeugt, dass wir die Erwartungen nun erfüllen können. Wir haben gelernt, dass die Gesundheit unserer Spieler oberste Priorität hat. Voraussetzung dafür ist, dass wir die Kinder altersgerecht und nach neuestem Stand trainieren können, um Verletzungen vorzubeugen. Der Erwerb der C-Lizenz ist daher für uns und auch für viele Vereine eine Grundvoraussetzung geworden. Außerdem steigert diese Trainerqualifikation den Stellenwert des Vereins.“

Neben diesen Aspekten spielt die Menschlichkeit eine besondere Rolle: „Als Trainer übernehmen wir eine Vorbildfunktion für die Jugendmannschaften und haben die Aufgabe, zu einem positiven Gefühl und zu einer harmonischen Atmosphäre innerhalb des Teams beizutragen. Wenn unsere Kids dann so gern zum Training kommen, wie sie es zum Punktspiel tun, dann haben wir alles richtig gemacht und das erreicht, was uns vermittelt wurde.“