Roter Teufel im zweiten Anlauf: Nicolas Sessa kommt von Aue

aus 1. FCK

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Nicolas Sessa kam bei Erzgebirge Aue zuletzt nicht über die Reservistenrolle hinaus.   Foto: dpa

Der 1. FC Kaiserslautern hat seinen dritten Neuzugang präsentiert. Offensivmann Nicolas Sessa war bereits im vergangenen Jahr ein Thema, ließ den FCK aber kurzfristig sitzen.

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KAISERSLAUTERN. Es tut sich was beim 1. FC Kaiserslautern. Nach kleineren Rückschlägen auf dem Transfermarkt und trotz anhaltenden Verhandlungen mit Gläubigern und Investoren präsentiert der Fußball-Drittligist seinen dritten externen Neuzugang für die kommende Spielzeit. Nicolas Sessa wechselt von Erzgebirge Aue in die Pfalz, hat beim FCK bis 2022 unterschrieben.

„Ich wollte unbedingt nach Kaiserslautern, bin auf den Verein zugegangen und freue mich riesig, in Zukunft für den FCK und hoffentlich auch bald vor den tollen Fans auf dem Betzenberg auflaufen zu dürfen“, sagt der 24-jährige Deutsch-Argentinier. Kurios: Bereits im Vorjahr war der FCK an Sessa dran, sich auch bereits mit dem Spieler einig. Kurz vor der Vertragsunterschrift entschied sich Sessa dann aber doch für Aue. Sehr zum Ärger des damaligen FCK-Sportvorstands Martin Bader.

In Aue wurde Sessa jedoch nicht glücklich, kam nur zweimal zum Einsatz. Nun also die Rolle rückwärts, Dritte Liga statt Zweite Liga. Und in der Drittklassigkeit kennt sich Sessa bereits aus, spielte 2018/19 für den VfR Aalen, wo er sich mit 13 Scorerpunkten in 30 Partien für höhere Aufgaben empfehlen konnte. „Nicolas Sessa ist ein spielstarker, zentraler und variabel einsetzbarer Offensivspieler, der über ein gutes Tempodribbling verfügt und im letzten Drittel Spieler in Szene setzen kann“, beschreibt FCK-Sportdirektor Boris Notzon. Offensiv dürften die Pfälzer damit zunächst ausreichend nachgerüstet haben – auch falls mit Florian Pick oder Christian Kühlwetter noch ein Leistungsträger den Verein verlässt.

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Nachwuchs-Torhüter unterschreiben Profi-Verträge

Besetzt sind indes auch die Torhüter-Positionen hinter der künftigen Nummer eins Avdo Spahic. Der Verein hat Matheo Raab und Jonas Weyand mit Profi-Verträgen bis 2022 ausgestattet. Die Nachwuchs-Torhüter ergänzen damit das bereits bestehende Gespann um Spahic, Lorenz Otto und Elija Wohlgemuth. Bleibt nur abzuwarten, wer den Platz als Ersatzmann von Spahic bekommt und wer das Tor der U21-Mannschaft in der Oberliga hüten wird. In der Vergangenheit waren sowohl Weyand als auch Raab bereits im Drittliga-Kader vertreten, kamen jedoch nicht zum Einsatz.

Von Tommy Rhein