100 an Plätzen, 50 in Hallen

An den Nagel gehangen müssen die Fußballschuhe zwar noch nicht, erneute Einschränkungen auf den heimischen Plätze gibt es dennoch. Archivfoto: Imago

Die neueste Corona-Allgemeinverfügung hat auch Auswirkungen auf den Sportkreis Gießen. Ab Samstag gelten bei Sportveranstaltungen neue Zuschauerbeschränkungen.

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GIESSEN. Beschränkungen für alle Sportveranstaltungen: Nachdem die Inzidenzzahlen im Kreis Gießen gestiegen sind, hat der Landkreis eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die ab Samstag in Kraft tritt und vorerst bis zum 1. November gilt. Demnach dürfen ab sofort nur noch 50 Zuschauer eine Sporthalle und 100 Zuschauer einen Sportplatz besuchen. Hiervon ausgenommen sind Sportler, Schiedsrichter und dringend benötigtes Funktions- und Betreuungspersonal. Das Heimspiel des TV Hüttenberg am Samstagabend ist von dieser Verordnung nicht betroffen, da es in der Wetzlarer Rittal-Arena stattfindet.

Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel dürfen wiederum 100 Zuschauer zusätzlich zu Spielern und Trainern kommen. Auch hier muss eine Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb des eigenen Sitzplatzes getragen werden. Eine Ausnahme bildet das Heimspiel des FC Gießen, für das 625 Zuschauer zugelassen sind. Nach Rücksprache von Kreisfußballwart Henry Mohr mit dem Landkreis Gießen gab es folgende Erläuterung: "Die Zuschauerzahl für Fußballspiele wird auf 100 begrenzt. Dazu kommen noch alle am Spiel beteiligten Personen. Auf dem Sportgelände gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung außer auf dem eigenen Stehplatz oder Sitzplatz. Davon ausgenommen sind Sportler, Schiedsrichter und dringend benötigtes Funktions-und Betreuungspersonal."

Der Hessische Handball-Verband (HHV) bleibt bei seinem flächendeckenden Saisonstart am Wochenende, räumt aber den Vereinen auch die Möglichkeit ein, auf ihre Spiele zu verzichten, ohne dass drastische Konsequenzen drohen "Vereine, die in der jetzigen Situation nicht in einem Risiko-Gebiet spielen wollen oder auf Grund von Corona-Verdachtsfällen eine Partie absagen müssen, können dies kurzfristig, kostenfrei und unkompliziert (sogar ohne Zustimmung des Gegners) vornehmen", schreibt der HHV.