FSG Wettenberg kennt nur ein Ziel

Nur keine Verrenkungen: Maximilian Lorz von der FSG Wettenberg (re.). Foto: PeB

In seine zweite Gruppenliga-Saison geht die FSG Wettenberg und trifft dabei am kommenden Sonntag in Launsbach auf den SSC Juno Burg.

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. WETTENBERG (mcs). In seine zweite Gruppenliga-Saison geht die FSG Wettenberg und trifft dabei am kommenden Sonntag in Launsbach auf den SSC Juno Burg. Nach gutem Start in die letzte Runde sorgte unfassbares Verletzungspech dafür, dass das Team von Trainer Bastian Panz in den Tabellenkeller rutschte. Dass es nach dem Saisonabbruch nicht zu Absteigern kam, könnte vielleicht als so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnet werden.

Doch auch durch die Sommer-Vorbereitung kamen die Herren aus dem Gleiberger Land nicht ohne Blessuren. So fällt Paul Reger nach einer Hand-OP noch länger aus, Maximilian Fries sowie Maximilian Lorz zogen sich beide Bänderrisse zu. Und da zudem weitere kleine Wehwehchen in den Testspielen hinzukamen, hat der FSG-Trainer die letzten angesetzten kurzerhand abgesagt. "Das war natürlich nur einer der Gründe. Generell mussten wir nicht nur durch Verletzungen immer wieder mit wechselnden Aufstellungen antreten, irgendwann machte das keinen Sinn mehr. In den Einheiten kann ich natürlich jetzt ganz anders arbeiten und je nach Besetzung gezielt trainieren. Daher habe ich mich dazu entschieden", erläutert Panz.

Am Kader der Wettenberger hat sich über die Monate der Pause nur wenig geändert. Von den Sportfreunden aus Burkhardsfelden stießen mit Yannick Pfaff und Andreas Schindler zwei Spieler hinzu, weh tut dagegen aber der Abgang von Peer Allendörfer. Der 23-Jährige, der im letzten Jahr absoluter Stammspieler bei der Panz-Elf war, schloss sich im Sommer dem Verbandsligisten SG Kinzenbach an.

Die vielen angesetzten Spiele sollten der FSG den Spielrhythmus zurückbringen, was im Nachhinein betrachtet nicht gelungen ist. Dass zudem auch im konditionellen Bereich gearbeitet werden musste, weil der Fitnesszustand nicht der beste war, kam erschwerend hinzu. Deshalb erwartet Panz im Vergleich zum Vorjahr, als sein Team die Aufstiegseuphorie mitnahm und stark durchstartete, einen schwierigen Saisonbeginn.

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"Kondition holst du dir nicht in zwei Wochen, die muss jetzt auch über die ersten Spiele kommen. Mit Burg und Burgsolms warten zudem zwei Gegner, die ich stark einschätze und wo wir nichts zu verlieren haben. Das letzte Jahr hat aber bewiesen, dass in der Klasse an einem guten Tag gegen jeden etwas möglich ist", gibt sich Panz trotz der Probleme in der Vorbereitung optimistisch, hat aber neben den Saisonzielen noch einen anderen Wunsch. "Toll wäre es natürlich, wenn wir es überhaupt schaffen würden, die Runde regulär durchzuspielen. Ob der bis zu sechs Absteiger kann unser Ziel nur Klassenerhalt lauten!"