Teilweise wie verhext

48,24 Meter flog der Diskus von Sabine Rumpf beim Werfertag in Niederrad. Foto: Martin Rumpf

Limburg-Weilburg (mrpf). Als ob die Saison 2020 nicht schon kompliziert genug wäre, lief es zuletzt bei den heimischen Leichtathleten bei den wenigen Veranstaltungen, die...

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. Limburg-Weilburg (mrpf). Als ob die Saison 2020 nicht schon kompliziert genug wäre, lief es zuletzt bei den heimischen Leichtathleten bei den wenigen Veranstaltungen, die angeboten, wie verhext.

Hermann Schulz von der LSG Goldener Grund Selters musste wieder gegen ungünstigen Gegenwind ansprinten. Beim Sportfest in Karlsruhe ist er kurzfristig ins Feld gekommen, nachdem er für das Meeting in Weinheim am 1. August nicht berücksichtigt wurde. In Karlsruhe konzentrierte er sich voll auf die 200 Meter und wollte neue Bestzeit laufen. Die liegt seit vorletztem Jahr bei 22,19 Sekunden, doch Schulz hatte bereits beim Start Pech. Der Läufer vor ihm blieb kurz nach dem Start stehen, davon ließ sich Schulz irritieren, nahm ebenfalls Tempo raus, um dann wieder anzuziehen. "Das hat mich zwei bis drei Zehntel gekostet", haderte der Eisenbacher Sprinter nach dem Zieleinlauf nach 22,58 Sekunden - und das bei 0,7 Meter pro Sekunden Gegenwind. "Man erkennt sein Potenzial, jetzt brauchen wir einfach mal einen Wettkampf, wo alles stimmt", stellte sein Trainer Martin Rumpf fest. Am Samstag rennt Schulz in Pfungstadt die 400 Meter und will auch dort seine Bestzeit (50,26 Sekunden) angreifen.

Beim Werfertag im Wurfhaus in Frankfurt-Niederrad erzielte Laura Siegel vom TuS Weilmünster gute 51,39 Meter, während ihr Vereinskamerad Sebastian Arnold mit seinem Wettkampf und 56,42 Meter überhaupt nicht zufrieden war. Sabine Rumpf von der LSG Goldener Grund Selters konnte sich mit dem ein Kilogramm schweren Diskus auf gute 48,24 Meter steigern.

Bei der Sparkassen-Gala in Regensburg peilte Maximilian Klink von der LG Dornburg über 800 Meter eine neue Bestzeit an, dies gelang ihm allerdings nicht. Klink kommentierte: "Das war nicht so gut, der Rennverlauf verlief anders als geplant, was am Ende dann dazu geführt hat, dass ich nicht so laufen konnte, wie wir es uns erhofft hatten". Letztlich kam er nach 1:54,39 Minuten ins Ziel.

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Klink, Siegel und Arnold müssen nun abwarten, ob die erbrachten Leistungen für eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig ausreichen.