Regionalliga Südwest bleibt weiter ausgesetzt

aus FC Gießen

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Regionalliga unterm Rettungsschirm? Der Spielbetrieb bleibt weiter ausgesetzt. Archivfoto: Ben

Nächste Video-Konferenz bringt klare Tendenz zu Abbruch mit Quotienten-Regelung. Entscheidung fällt aber erst auf DFB-Bundestag am 25. Mai. Gießen wäre mit Regelung zufrieden.

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. Giessen (rd). Auch die nächste Videokonferenz der Fußball-Regionalliga Südwest brachte keine neuen Erkenntnisse. Markus Haupt, Geschäftsführer des FC Gießen, teilte mit, dass "der Spielbetrieb weiter ausgesetzt bleibt", da die Hygiene-Vorschriften der Deutschen Fußball Liga in der Regionalliga nicht umzusetzen sind. Auch die Viertligisten aus dem Südwesten sprachen sich zudem mehrheitlich dafür aus, dass der Aufsteiger - analog zum von Gießens Kreisfußballwart Henry Mohr erarbeiteten Vorschlag - über die Quotienten-Regelung ermittelt werden solle, die Saison abgebrochen wird und es keinen Absteiger gibt, außer eine Mannschaft zieht freiwillig zurück.

Der FC Gießen, der die Bewerbungsunterlagen für ein weiteres Jahr in der Regionalliga bereits eingereicht hat, zeigt sich mit dieser angestrebten Lösung "einverstanden", so Haupt, der ergänzte: "Das war auch der allgemeine Tenor." Die endgültige Entscheidung wird allerdings erst nach dem außerordentlichen DFB-Bundestag am 25. Mai gefällt. Dort wird auch der Antrag des saarländischen Verbandes geprüft werden, eine zweigleisige 3. Liga einzuführen. Zudem wird der Bundestag die Empfehlung der hessischen Verbandsspitze, die am Samstag herausgegeben werden soll, als weitere Entscheidungsgrundlage haben. Kommende Woche folgt noch eine Videokonferenz, die sich dann allerdings nur mit dem Hessenpokal befasst. Der ist noch nicht abgebrochen - und der FC Gießen träfe im Halbfinale auf den TSV Steinbach.