Steinbacher 0:0 gegen Wuppertal - beim nächsten Gegner TeBe...

aus TSV Steinbach

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(red/dpa/tma). Am Ende wollte die Kugel einfach nicht ins Tor. Und so blieb es beim 0:0 im zweiten Testspiel des Türkei-Trainingslagers von Fußball-Regionalligist TSV...

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ANTALYA. Am Ende wollte die Kugel einfach nicht ins Tor. Und so blieb es beim 0:0 im zweiten Testspiel des Türkei-Trainingslagers von Fußball-Regionalligist TSV Steinbach Haiger gegen den Wuppertaler SV. Nach einer taktisch geprägten ersten Halbzeit und zehn Wechseln zur Pause, vergab der amtierende Hessenpokalsieger im zweiten Abschnitt gleich mehrfach einen möglichen Testspiel-Erfolg.

Trotz des torlosen Remis zog TSV-Trainer Matthias Mink ein positives Fazit: "Wir nehmen durchweg positive Eindrücke mit. Wir haben nach der Anfangsphase das Heft des Handelns in die Hand genommen, nachdem Wuppertal uns mit seiner Aggressivität beeindruckt hatte. Ich bin zufrieden, denn wir sind wieder ohne Verletzungen durch ein Spiel gekommen. Es war ein hohes Wettkampfniveau vorhanden, das uns auch in der Saison erwartet."

In der ersten Halbzeit zeigten beide Teams zwar großen Einsatz, dafür waren Torchancen Mangelware. Dennis Wegner und Timo Kunert zielten in Richtung Tor, aber Keeper Sebastian Wickl war auf seinem Posten. Vor allem der letzte Pass fand zumeist nicht den richtigen Empfänger, sodass es torlos in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der TSV-Neuzugang Marcel Reichwein sein Glück, scheiterte aber am ebenfalls eingewechselten Niklas Lübcke. Die Mink-Elf blieb auch in der Folge am Drücker. Ein weiterer Schuss von Reichwein verfehlte das Tor nur knapp, und nach einenem Kopfball von Daniel Reith musste Gino Windmüller auf der Linie retten.

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Beim ehemaligen Erstligisten rumort es ganz gewaltig

In der 62. Minute hatte Kevin Hagemann dann die Führung für den WSV auf dem Fuß, zielte aber auf Pass von Jan-Steffen Meier zu hoch. 180 Sekunden später kam Junior Ebot-Etchi zur nächsten Großchance des TSV, der Neuzugang von den Sportfreunden Lotte scheiterte aber nach tollem Solo am Keeper. Ein Freistoß von Arnold Budimbu klatschte in der Schlussphase noch an die Latte, ehe der letzte Torabschluss der Partie durch Dennis Wegner eine sichere Beute des Wuppertaler Torhüters wurde. Bereits am Samstag (13 Uhr) hat der TSV aber bereits die Chance, wieder eigene Treffer bejubeln zu können. Dann treffen die Haigerer auf den früheren Fußball-Bundesligisten Tennis Borussia Berlin. Dort rumort es derzeit gewaltig. Die als "Abteilung Aktive Fans (TBAF)" organisierten Anhänger des Oberligisten werfen dem Geldgeber und Vorstandsvorsitzenden Jens Redlich vor, den Traditionsverein aus Berlin-Charlottenburg gekapert zu haben.

Bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch drückte der seit zwei Jahren im Amt befindliche TeBe-Chef offensichtlich fünf seiner Kandidaten für den Aufsichtsrat durch. Sie konnten sich zwei Drittel der Stimmen der 570 erschienenen Mitglieder sichern. "Mitglieder kamen zur Versammlung etwa doppelt so viele wie sonst. Viele unbekannte Gesichter, viele Bulgaren, die meinten, dass ihr Boss sie geschickt habe. Der Verein wurde heute beerdigt", erklärte Vereins-Mitglied und Langzeitfan Denis Roters im "Tagesspiegel". Auf Nachfrage habe Redlich gekontert, eben "auf Akquise" gehen zu müssen, wenn der Verein vergrößert werden solle. Der Tabellenzweite der Oberliga Nordost, Staffel Nord, will unbedingt in die Regionalliga aufsteigen.

TSV Steinbach Haiger. Bibleka (46. Paterok) - Kunert (46. Heister), Welker (46. Herzig), Al-Azzawe (46. Reith), Strujic (46. Sarr) - Trkulja (46. Sevim), Tim Müller (46. Ebot-Etchi), Bisanovic (46. Marquet) - Candan (46. Budimbu), Kramer (46. Reichwein), Wegner.