Steinbach Haiger behält im Derby knapp die Oberhand

aus TSV Steinbach

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Wieder Grund zum Jubeln: Der TSV Steinbach Haiger feiert beim FC Gießen den dritten Saisonsieg im vierten Spiel. Archivfoto: Nick Fingerhut

Im ersten Regionalliga-Derby zwischen dem FC Gießen und dem TSV Steinbach Haiger im Gießener Waldstadion gingen die ambitionierten Gäste knapp als Sieger vom Platz.

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GIESSEN. Es war das erste Duell in der Fußball-Regionalliga zwischen dem FC Gießen und dem TSV Steinbach Haiger. Am Ende dieses Derbys vor 3346 Zuschauer im Gießener Waldstadion setzte sich der TSV Steinbach Haiger dank eines Flugkopfball-Treffers von Innenverteidiger David Al-Azzawe (32.) hauchdünn mit 1:0 (1:0) durch.

Dabei begannen die Gießener Hausherren die Partie mit mehr Schwung. Aber die Chancen von Vaclav Koutny und Andrej Markovic wurden allesamt abgeblockt. In der Folge verflachte die kampfbetonte Partie aber zunehmend. Erst nach rund 30 Minuten nahm das Spiel wieder an Fahrt auf. Genauer gesagt ab Minute 32: In dieser köpfte David Al-Azzawe eine Steinbacher Ecke per Flugeinlage in die Maschen. Danach verzog auf Gießener Seite Cem Kara (39.) und Tim Paterok parierte gegen FCG-Stürmer Aykut Öztürk (45.). Auf der Gegenseite zeichnete sich FCG-Keeper Frederic Löhe gegen Jannik Mause aus (39.), der nur zwei Minuten später nach einem Steinbacher Konter aus spitzem Winkel die Kugel über das Netz jagte.

In Durchgang zwei blieb die Partie intensiv, die wirklich großen Gelegenheiten aber Mangelware. Auf Gießener Seite war vor allem Noah Michel ein Offensiv-Aktivposten, hatte aber gegen den starken Paterok das Nachsehen (57.). Knapp fünf Minuten später war es erneut Michel, dessen Schlenzer abgefälscht wurde, und Öztürk nur ein paar Zentimeter fehlten, um noch an die Kugel heranzukommen. Gießen war bemüht, der Ball wollte aber nicht ins Tor. Doch auch der TSV setzte Offensiv-Akzente. Doch Löhe bewahrte sein Team gegen Christopher Kramer (76.) und Benjamin Kirchhoff (82.) vor einem höheren Rückstand. Die letzte Ausgleichschance setzte Nico Rinderknecht aus der zweiten Reihe über den Steinbacher Kasten (89.), sodass es beim knappen Sieg für die favorisierten Gäste blieb.