Alle Jugend-Teams in der höchsten Liga

aus SV Darmstadt 98

Thema folgen

Die Entscheidung ist gefallen – und sie freut alle Fans des SV Darmstadt 98: Die A-Junioren steigen als Meister der Hessenliga in die Bundesliga Süd/Südwest auf, die in der...

Anzeige

DARMSTADT. Die Entscheidung ist gefallen – und sie freut alle Fans des SV Darmstadt 98: Die A-Junioren steigen als Meister der Hessenliga in die Bundesliga Süd/Südwest auf, die in der kommenden Saison aus 18 statt aus 14 Mannschaften besteht – weil es keine Absteiger gibt. Das ergab der außerordentliche Verbandstag des Hessischen-Fußballverbandes (HFV). „Es ist definitiv ein besonderer Aufstieg für die Jungs. Sie haben es sich verdient“, sagte Björn Kopper, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ).

40 Punkte sammelten die Junglilien bis zur Corona-Unterbrechung: In 16 Partien holte die Mannschaft um Trainer Georg-Martin Leopold 13 Siege und ein Unentschieden. Und sie kassierte nur zwei Niederlagen. „Aktuell überwiegt die Vorfreude, endlich in der Bundesliga spielen zu dürfen – zumal der Aufstieg in diesem Jahr gar nicht zwingend eingeplant war“, sagt Leopold. „Besonders freut es mich für den Jahrgang 2002, der damals als älterer U17-Jahrgang gegen Kaiserslautern aufgestiegen war, aber vom Aufstieg nichts gehabt hat. Jetzt dürfen sie den Aufstieg genießen und die Früchte ihrer Arbeit ernten.“

Der Trainer, der im Sommer 2019 ans Böllenfalltor gekommen war, freut sich auf die Herausforderung: „Der Respekt und das Bewusstsein, dass im kommenden Jahr sehr schwere Gegner auf uns warten, kommt sicherlich, wenn die Vorbereitung startet.“ Zudem stellte die U19 den erfolgreichsten Torschützen der Hessenliga: Ensar Arslan hatte mit 27 Treffern in 16 Einsätzen maßgeblichen Anteil am Aufstieg. „Umso schöner ist es, dass Ensar gegen Wehen Wiesbaden bereits seinen zweiten Einsatz in der Profimannschaft feiern durfte und dabei sogar ein Tor vorbereitet hat“, zeigt sich Kopper erfreut.

Nach dem Aufstieg sind erstmals in der Vereinsgeschichte des SV 98 alle älteren Teams des NLZ (U14, U15, U16, U17, U19) zeitgleich in den höchstmöglichen Spielklassen am Start. „Das ist eine Bestätigung für unsere Arbeit. Außerdem dient dies als Grundlage, um die Talente auch weiterhin bestmöglich ausbilden zu können“, erklärt der NLZ-Leiter. Viel verändern soll sich nicht, sagt Leopold. „Wir werden nicht auf Teufel komm raus Spieler verpflichten, um die Liga zu halten, sondern wollen unsere Spieler, die mit uns den Aufstieg geschafft haben, weiterentwickeln. Das ist auch überhaupt nicht der Ansatz im Jugendbereich“, sagt er. „Natürlich ist es von Vorteil, wenn die U19 in der höchsten Spielklasse ist, und bestimmt wird es punktuelle Veränderungen geben. Wir werden sehen, was sich im Sommer ergibt, aber wir werden nicht krampfhaft auf der Suche sein.“

Anzeige

Wann der Spielbetrieb in den höchsten Jugendligen startet, steht noch nicht fest. Die Teams nehmen auf jeden Fall am 15. Juli das Training wieder auf.