Zweite Niederlage in Folge für Rhein-Neckar Löwen

26:31 bei Titelanwärter SG Flensburg-Handewitt trotz starker Aufholjagd.

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MANNHEIM. Bei der SG Flensburg-Handewitt, einem der Titelfavoriten der Handball-Bundesliga, gab es für die Rhein-Neckar Löwen nichts zu holen. Die Mannheimer verloren am Samstagabend mit 26:31 (11:17). Nach der Länderspielpause war es die zweite Niederlage in Folge für die Kurpfälzer, die in der Tabelle mit 9:11 eine negative Punktebilanz aufweisen und lediglich auf dem zwölften Rang liegen.

Die Flensburger legten vor eigenem Publikum in der „Hölle Nord“ los wie die Feuerwehr, führten nach einer Viertelstunde schon mit 9:3. Besser lief es im zweiten Abschitt, als die Löwen erst auf 17:19 (38.) verkürzten und schließlich durch den starken Lukas Nilsson das 20:20 (43.) erzielten. Dann kassierte Juri Knorr eine Zwei-Minuten-Strafe. Prompt legte Flensburg zwei Tore vor und zog in der Folge entscheidend weg (29:23, 56.).

„Wo es eng war, hat uns Flensburg in den Eins-gegen-Eins-Situationen den Schneid abgekauft, Umschaltmomente geschaffen und dann leichte Tore erzielt“, sagte der Löwen-Co-Trainer Sascha Zollinger. „Wir hatten im ersten Abschnitt viele Fehlabschlüsse, dann Willen gezeigt, ausgeglichen, aber den Faden verloren und sind wieder ins Loch gefallen“, befand Rückraumspieler Philipp Ahouansou. Am Donnerstag empfangen die Löwen um 19.05 Uhr GWD Minden.

Rhein-Neckar-Löwen: Palicka, Katsigiannis (Tor); Schmid (5), Gensheimer (1/1), Kirkeløkke (2), Patrail, Knorr, Helander, Ahouansou (3), Abutovic, Lagergren (3), Groetzki (3), Horžen (2), Gislason, Nilsson (4), Kohlbacher (3).

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Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg/Barleben). – Zuschauer: 5577. – Zeitstrafen: 4:8 Minuten.