Keine Qualifikation im Jugendhandball

Hessischer Handball-Verband verzichtet auf entsprechende Begegnungen und setzt auch keine Relegations-Spiele mehr an.

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. GIESSEN (tis). Der Hessische Handball-Verband (HHV) hat eine weitere Entscheidung getroffen: Der Verband setzt sämtliche Aktivitäten bis zum 30. Juni aus. Dies teilte das Präsidium auf seiner Homepage mit. Damit ist auch klar: Die Jugend-Qualifikation für die neue Saison fällt ebenfalls aus. Eckart betont, dass nun Kai Gerhardt als Vizepräsident Jugend gefordert ist, Vorschläge zu machen, in welchen Klassen die Teams zugeordnet werden könnten.

In seinen Zeilen geht der Präsident zudem noch einmal auf die Entscheidung vom 13. März ein, nämlich aufgrund des Coronavirus die Saison vorzeitig zu beenden und damit die aktuellen Tabellenstände Gültigkeit hätten. Der Verband hätte großen Verständnis dafür, dass einzelne Mannschaften sich nun benachteiligt fühlten. Dennoch schreibt Eckart: "Wir haben verschiedene Szenarien durchgespielt, sind aber zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Variante nach den uns bisher vorliegenden Prognosen über den Verlauf der Pandemie als die sinnvollste und gerechteste erscheint. Wir haben diesen Beschluss in der letzten Woche noch einmal mit den Bezirksspielwarten diskutiert und ihn nach deren deutlichem Votum auch so bestätigt."

Heißt im Klartext: Der HHV hält an seine Idee der Auf- und Abstiegsregelung fest. Dazu finden keine Relegationsspiele statt, der Tabellenzweite aus der Bezirksoberliga bleibt in seiner Klasse. Sehr zur Freude der Männer der TG Friedberg und den Frauen des TV Hüttenberg II, die beide somit in der Landesliga bleiben und ihren Platz nicht für einen weiteren Aufsteiger aus der Bezirksoberliga abgeben müssen.

"Die Tabellen sind noch nicht endgültig ausgewertet", hält sich Stefan Albus, Spielwart des Bezirks, allerdings bedeckt. Doch sollte es so kommen, wäre auch klar: Es gibt bis zur Bezirksliga B auch nur einen Absteiger.