HHV rudert zurück und nimmt Änderungen vor

Wetzlar (tis). Rolle rückwärts beim Präsidium des Hessischen Handball-Verbandes (HHV): Nach einer weiteren Telefonkonferenz haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden,...

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. Wetzlar (tis). Rolle rückwärts beim Präsidium des Hessischen Handball-Verbandes (HHV): Nach einer weiteren Telefonkonferenz haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die Regelungen für Auf- und Abstiege zu ergänzen. Das teilte der Verband am Montagmorgen auf seiner Homepage mit.

Neu ist, dass in in allen Klassen der Abstieg grundsätzlich nicht vollzogen wird. Das gilt sowohl auf Hessen- als auch auf Bezirksebene. Was aber bleibt: Der Erste hat nach wie vor die Möglichkeit, von seinem Aufstiegsrecht Gebrauch zu machen. Nach wie vor gibt es keine Relegation, auch auf den Pokalwettbewerb verzichtet der HHV.

Die neuen Beschlüsse bedeuten gleichzeitig, dass in der kommenden Saison die Staffeln in der Regel größer sind. Entsprechend mehr Absteiger gibt es auch nach Ablauf dieser Spielzeit.

Sollten Mannschaften aufgrund des aktuellen Tabellenplatzes oder sonstiger Gründe freiwillig auf ihre zugeteilte Klasse verzichten, sortieren diese sich direkt eine Etage tiefer ein.

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Eine weitere Änderung: Auf der Grundlage der unterschiedlichen Anzahl von ausgetragenen Partien erstellt der Verband neue Abschlusstabellen mit einer Quotientenberechnung. Über das Verfahren geben die Klassenleiter zeitnah Auskunft, schreibt das Präsidium. In diese Berechnung fließen die Punktabzüge wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls mit ein. Erst nach Erstellung dieser überarbeiteten Tabellen, die spätestens Ende April einzusehen sind, können sich die Teams sicher sein, ob sie aufsteigen oder nicht.