Arno Jung hört in Hüttenberg auf

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Verlässt den TV Hüttenberg Nachwuchskoordinator Arno Jung. Foto: Tobias Ripl

Hüttenberg (red). Der TV Hüttenberg und sein Nachwuchskoordinator Arno Jung gehen ab sofort getrennte Wege. Wie Abteilungsleiter Patrick Zörb bekanntgab, endet die Tätigkeit...

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. Hüttenberg (red). Der TV Hüttenberg und sein Nachwuchskoordinator Arno Jung gehen ab sofort getrennte Wege. Wie Abteilungsleiter Patrick Zörb bekanntgab, endet die Tätigkeit des A-Lizenz-Inhabers nach fünf erfolgreichen Jahren, in denen an modernen Strukturen im Rahmen der Möglichkeiten der Handball-Abteilung des Vereins gearbeitet wurde und in denen die Talentförderung starke Ergebnisse vorzuweisen hat.

Gießener Geschäft des 62-Jährigen hat Vorrang

"Aktuell zwingt mich die Corona-Krise und die dadurch erzwungene Schließung meines Einzelhandels 'Punkt und Strich' in Gießen dazu, meine gesamte Energie für dessen Erhalt und die damit verbundenen Arbeitsplätze aufzuwenden. Freilich sind auch einige Diskussionen und Entscheidungen im TVH aus meiner Sicht unbefriedigend gelaufen, das hat es mir leichter gemacht - obwohl ich mit dem Herz am Verein und an den Jungs hänge, das tut schon weh", wird der 62-jährige Jung in einer Pressemitteilung des Vereins vom Dienstag zitiert. Er war 2015 nach vier Jahren in gleicher Funktion bei der HSG Wetzlar als Nachwuchskoordinator und Jugendtrainer im Leistungsbereich zum Nachbarn nach Hüttenberg gewechselt.

"Wir haben vollstes Verständnis für Arnos Entschluss, der uns natürlich in einer schwierigen Zeit trifft. Seine Einsatzbereitschaft, seine Energie, sein Netzwerk und seine Ideen haben uns in den letzten Jahren in die Lage versetzt, trotz knapper materieller Ressourcen ernsthaft mit den professionell geführten Leistungszentren zu konkurrieren und mehrere Jugend- und Juniorennationalspieler herauszubringen", sagte Zörb über den Ausstieg von Jung in der Clubmitteilung.

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Jugendwart Markus Schwarz ergänzte: "Die Spiele um die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft 2017 sowie die Einsätze von Merlin Fuß, Malvin Werth und Niklas Theiß für den Deutschen Handball-Bund sind sicherlich Highlights. Doch am Beispiel der aktuellen A-Jugend-Bundesligamannschaft lassen sich zahlreiche weitere Leistungssprünge aufzeigen, die unmittelbar mit der Trainingsarbeit von Arno Jung zusammenhängen. Und last but not least haben viele Jugendtrainer, allen voran Michael und André Ferber, von seinem Wissen partizipieren wollen und können. Ohne ihn hätte es wohl die leistungssportlich ausgerichtete Talentförderung im TVH in den letzten Jahren nicht in dieser Qualität gegeben", so Schwarz.