Emilia Zimny Hessenmeisterin mit dem Speer

In toller Form präsentiert sich die Anspacherin Emilia Zimny (LG Eintracht Frankfurt) bei den hessischen Winterwurf-Meisterschaften.  Foto: kie

Die Neu-Anspacherin Emilia Zimny (LG Eintracht Frankfurt) hat bei den hessischen Winterwurfmeisterschaften die Frauen-Konkurrenz

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HOCHTAUNUS. Die hessischen Winterwurfmeisterschaften in Frankfurt-Niederrad waren nicht unbedingt eine Veranstaltung, für die eine Vergnügungssteuer fällig geworden wäre. Heftige Regenschauer über dem HLV-Leistungszentrum an der Hahnstraße machten eine mehrmalige Unterbrechung der Titelkämpfe notwendig. Aus Kreissicht standen am Ende der Meisterschaften zwei Goldmedaillen und fünf Endkampfplatzierungen zu Buche. In toller Form präsentierte sich Emilia Zimny (LG Eintracht Frankfurt). Die Neu-Anspacherin setzte sich im Speerwerfen der Frauen mit der neuen persönlichen Bestmarke von 45,57 Metern knapp gegen ihre Teamkollegin und Favoritin Jana Marie Lowka (ebenfalls noch Jugend A) durch, die auf 45,23 Meter kam. Für Zimny war es der zweite HM-Titel innerhalb weniger Tage, nachdem sie bereits vor einer Woche Gold bei der A-Jugend (42,73 m) geholt hatte.

Der andere Hessen-Titel ging an Jette Priedemuth (Königsteiner LV), die im Hammerwerfen der weiblichen B-Jugend erfolgreich war. Ihr reichten 50,12 Meter zur Titelverteidigung vor Annika Mencke (TV Haiger/47,46 m). Im Diskuswerfen der Frauen beförderte Vanessa Wallisch (TSG Wehrheim) die ein Kilogramm schwere Metallscheibe auf 44,85 Meter und wurde Vierte. "Das geht so in Ordnung und entspricht meinem momentanen Leistungsstand. Natürlich wäre der Bronzerang netter gewesen, doch 46,19 Meter waren heute nicht drin", verriet die sportliche Justizfachangestellte. Im gleichen Wettbewerb fand sich Jessica Penzlin (HTG Bad Homburg) mit einer Weite von 27,70 Metern auf Position zehn wieder. Die Kurstädterin nahm auch noch den Speer in die Hand und markierte hier als Neunte eine Weite von 30,02 Metern. Bei ihrer Vereinskollegin Jana Hennemann (B-Jugend) standen nach sechs Versuchen im Diskusring als beste Weite 27,10 Meter und der ungeliebte vierte Platz zu Buche. Die Bronzemedaille von Kim Hessling (TV Langenselbold) war mit 28,22 Metern dann aber doch noch ein Stück weit entfernt. Mit dem Speer kam sie auf 28,49 Meter (8.). Klar besser war in diesem Wettkampf Lea Borngräber (TV Weißkirchen) mit 31,82 Metern auf Rang fünf. Berenice Icard (MTV Kronberg) trat mit einer Weite von 21,03 Metern (10.) die Heimreise in den Taunus an. Komplettiert wurde das Feld der Taunus-Werfer durch Adrian Ernst. Der Technik-Trainer bei der TSG Wehrheim, immerhin schon Altersklasse M-50, warf als mit Abstand ältester Athlet im Feld die zwei Kilogramm schwere Metallscheibe als Sechster auf 34,62 Meter.