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sEMs aus Polen

Hallo, Weilburg! Wer dachte, es wäre ein einfaches Unterfangen, Karten für das Spiel der Portugiesen gegen Tschechien zu bekommen, wurde eines Besseren belehrt.Vor dem Stadion blühte der Schwarzmarkt in Dimensionen, die selbst uns verwunderten. Und wir haben schon so einiges erlebt. So musste unser Kumpel Felipe bis eine Viertelstunde nach Spielbeginn warten, ehe er eine Karte der Kategorie 1 für 120 Euro ergatterte, die normal 150 Euro kostete. Wir drei zogen es wegen dieser Preise vor, das Spiel auf der riesigen Fanmeile in Warschau zu verfolgen. Die Polen hielten zu unserem Erstaunen zu Tschechien, obwohl ihre Mannschaft ja im entscheidenden Gruppenspiel gegen die verloren hatte. Die Atmosphäre dort mit einer gigantischen Kulisse war schon beeindruckend. In einer Kneipe neben unserem spartanischen, aber sauberen Ein-Sterne-Hostel feierten wir dann mit dem überglücklichen Felipe den portugiesischen Sieg. Mit dabei war ein Typ, der als einer der größten privaten Tickethändler in Deutschland gilt. Ihn hatten wir auf der Fanmeile kennengelernt. Er hat für das Finale sage und schreibe 18 Tickets. Ein Wort noch zur Gastfreundschaft der Polen. Die Wirtin der Kneipe schenkte jedem von uns eine Carlsberg-EM-Baseballkappe, was auch an unserem Umsatz gelegen haben könnte. Und in dem Zug, den wir um 9 Uhr morgens ins 350 Kilometer entfernte Danzig bestiegen, verteilte ein Zugbegleiter kostenlos Orangensaft und Kekse. Um 14 erreichten wir dann mit diesem Bummelzug unser Ziel, wo man sofort merkte, dass an diesem Tag die deutschen Fans eindeutig in der Überzahl sind. In der Innenstadt trafen wir auf den Laubuseschbacher Dennis Koppel und den Möttauer Christian Schmidt. Die mit vielen Jugendstil-Häusern gespickte Altstadt von Danzig ist schon eine Reise Wert. Wir fünf stimmten uns dort mit tausenden von Fußballfans auf das Abendspiel ein. Als wir dann mit der Straßenbahn Richtung Stadion fuhren, stimmten die deutschen Fans umgetextete Lieder an, die die von der Schuldenkrise geplagten Griechen auf die Schippe nahmen wie "Ohne Angie wärd ihr gar nicht hier". Auf dem Weg zum Stadion gab es unzählige Leute, die ihre Tickets verkaufen wollten, aber keine Abnehmer fanden. Dies hatte zur Folge, dass die Karten unter Preis weggingen. Die Stimmung im Stadion war diesmal trotz des deutlichen Erfolges nicht ganz so gut wie gewohnt. Als wir das Stadion verlassen wollten, stand wie aus dem Nichts der Blessenbacher Karsten Stroh vor uns. Er hatte kurzfristig einen Flug nach Danzig gebucht. Wir drei Löhnberger haben dann in der Danziger Altstadt durchgefeiert, da um 05.47 Uhr unser Zug gen Heimat ging.

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