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Der SPORT ZUM SONNTAG

Als wir im Juni miteinander telefonierten, da konnte keiner ahnen, dass Georg Behlau schwierige Monate bevorstehen würden. Der Limburger war voller Hoffnung, dass der amtierende Weltmeister in dem von ihm noch in seiner Funktion als Büroleiter Nationalmannschaft ausgesuchten Quartier Watutinki bis zum Endspiel in Moskau verweilen würde. Es kam anders und für Behlau knüppeldick. Erst die Kritik an der Unterkunft, dann die Schlagzeile „Schweden-Pöbler“ nach seinen provokanten Gesten Richtung Bank des spät besiegten Vorrundengegners und schließlich die von der Bild-Zeitung erhobenen Compliance-Vorwürfe. Darin hieß es, dass Georg Behlau durch seinen Posten beim DFB dem von ihm geführten VfR 07 Limburg Vorteile verschafft haben soll. Es ging um den Kunstrasenbau am Stephanshügel, den Sponsorenvertrag mit dem DFB-Reisebüro, Bälle und Koffer. Der Deutsche Fußball-Bund strengte daraufhin eine interne Untersuchung an, an der aber auch der externe Anwalt Wolfgang Schaupensteiner beteiligt war. Das Ergebnis liegt nun vor, was die Bild zur Überschrift „Abmahnung für Behlau DFB-Rüpel werden drei Verstöße gegen Compliance-Regeln nachgewiesen“ veranlasste. Das Wort „Abmahnung“ nahm der Mitarbeiter der Presseabteilung des DFB, mit dem ich vergangene Woche telefonierte, nicht in den Mund. Er sprach vielmehr von „einer angemessenen personalrechtlichen Einordnung“. Die hatte Schaupensteiner empfohlen. Zwar seien Behlau, der an der Aufklärung laut DFB-Presse „aktiv mitgearbeitet hat“, keine Verstöße nachzuweisen, doch hätte in drei Fällen eine Mitteilung an den Verband erfolgen müssen, weil die Gefahr eines Interessenkonflikts zwischen Beruf und Ehrenamt bestanden habe. Dieses Ehrenamt bekleidet Georg Behlau nun nicht mehr. Der 49-jährige Familienvater hat den Vorsitz beim VfR 07 Limburg nach insgesamt zehn Jahren im Führungsgremium niedergelegt. In einem Schreiben an den Vorstand, das unserer Redaktion vorliegt, heißt es: „Ich tue dies schweren Herzens. Die zahlreichen Intensiven Jahre unserer gemeinsamen Vorstandsarbeit, die unzähligen gemeisterten Herausforderungen und die stetige Entwicklung dieses Traditionsvereins zu einem Club mit zukunftsfähiger Ausrichtung werden mir stets in Erinnerung bleiben. (...) Meine besondere berufliche Situation lässt eine Fortsetzung meines ehrenamtlichen Engagements in dem notwendigen Umfang eines Vorstandsamtes zukünftig nicht mehr zu.“ Auch wenn ihm dieser Schritt schwer gefallen ist, dürfte der gebürtige Aachener heilfroh sein, dass er die vergangenen Monate mit einem blauen Auge überstanden hat. Denn seinen Job als Managementleiter der Nationalmannschaften, den er seit 1. Januar ausübt, behält Georg Behlau. Seine Nachfolge beim VfR 07 ist noch nicht geklärt. Wie Stellvertreter Attilio Forte mitteilte, werde der verbliebene Vorstand die Geschäfte als Team bis zur Ende der Amtsperiode weiterführen.

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