Spiel der Woche: Knapper als es aussieht

Maximilian Weis gewann Doppel und Einzel für den TuS Obertiefenbach. Foto: Ulrich Hadaschick

Im „Spiel der Woche“ auf Tischtennis-Bezirksebene gab es beim 9:3 des TuS Obertiefenbach in der Bezirksklasse, Gruppe 2 gegen den TuS Wirbelau viele enge Partien.

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LIMBURG-WEILBURG. Die Gegner im „Spiel der Woche“ auf Tischtennis-Bezirksebene befanden sich vor der Begegnung im Mittelfeld der Gruppe 1 der Bezirksklasse.

Maximilian Weis gewann Doppel und Einzel für den TuS Obertiefenbach. Foto: Ulrich Hadaschick
Holger Fischer war einer der drei Punktesammler für den TuS Wirbelau beim 3:9 in Obertiefenbach. Foto: Ulrich Hadaschick

Das überraschte in Bezug auf den TuS Obertiefenbach schon, aber der Aufsteiger zeigte von Anfang der Saison an „tolle Mannschaftsleistungen“, wie Kapitän Maximilian Weis vorab erklärte. So gingen die Beselicher nun auch selbstbewusst in die Partie gegen den TuS Wirbelau und hofften auf den nächsten Sieg. Weis erwartete auf jeden Fall „ein spannendes und umkämpftes Spiel“, auch wenn sein Team den Gegner schlecht einschätzen könne. Auch für Wirbelaus Kapitän Björn Eller war der freitägliche Gegner Neuland: „Für mich ergab sich bisher noch nie die Gelegenheit, gegen Obertiefenbach zu spielen. So wissen wir nicht, was uns erwartet, hoffen aber, wie in den vergangenen Spielen über die Doppel gut ins Spiel finden zu können.“

Das gelang nicht ganz wie gewünscht, denn das Heimteam geriet mit 1:2 in Rückstand. Und dass die Obertiefenbacher im vorderen Paarkreuz stark sind, wusste Wirbelau. So schraubte Spitzenspieler Klaus Heep seine eindrucksvolle Einzelbilanz auf 16:1, wobei die Begegnung gegen Olaf Saam hohe Tischtenniskunst vermittelte und der Wirbelauer sich nur knapp im Entscheidungssatz geschlagen gab. Björn Eller selbst war mit seiner Leistung gegen den Topspieler recht zufrieden, doch in seiner zweiten Partie habe er nach eigenem Bekunden „stellenweise gespielt wie eine Flasche leer!“ Da die Gastgeber im mittleren Paarkreuz dank Martin Abel (2) und Marc Diehl nicht zu schlagen waren, gab es für die Wirbelauer keine Chance mehr, den klaren 2:6-Rückstand noch zu drehen. Am Ende stand ein 9:3-Sieg für den Aufsteiger zu Buche, der laut Björn Eller vollkommen verdient war, der aber gleichzeitig sein hinteres Paarkreuz lobte, wo Holger Fischer einen deutlichen Sieg einfuhr und Ersatzmann Uwe Fricke „eine durchaus passable Leistung zeigte“.

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Maximilian Weis war froh über den fünften Saisonsieg, machte aber auch deutlich, wie eng die Begegnung war, was die 450:413 Bälle und die vielen knappen Ergebnisse zeigten. Spannend und fair war es, wie alle bestätigten, und das gesellige Miteinander nach dem Spiel zeugte vom freundschaftlichen Umgang miteinander. Der Sieger kann sich jetzt sogar etwas am oberen Mittelfeld orientieren, und auch der Unterlegene dürfte weiterhin gut in der Klasse mitspielen können.

Spielverlauf: TuS Obertiefenbach – TuS Wirbelau 9:3 (29:18): Heep/Weis – Richter/Gnendiger 11:7, 11:5, 13:15, 13:11; Abel/Diehl – Saam/Eller 2:11, 11:9, 3:11, 8:11; Meuser/Reifenberg – Fischer/Fricke 11:5, 11:4, 5:11, 11:3; Klaus Heep – Björn Eller 11:3, 3:11, 11:7, 13:11; Maximilian Weis – Olaf Saam 12:10, 7:11, 3:11, 6:11; Martin Abel – Eckhard Gnendiger 11:7, 11:9, 7:11, 11:9; Marc Diehl – Andreas Richter 11:6, 11:5, 11:6; Nico Meuser – Uwe Wolfgang Fricke 11:5, 11:9, 11:9; Hans-Jürgen Reifenberg – Holger Fischer 9:11, 8:11, 5:11; Klaus Heep – Olaf Saam 12:10, 10:12, 11:7, 9:11, 11:8; Maximilian Weis – Björn Eller 8:11, 11:3, 7:11, 11:6, 11:6; Martin Abel – Andreas Richter 11:6, 6:11, 13:11, 15:13.