Würde keinen Spaß machen

Der Deutsche Tischtennis-Bund und der Hessische Tischtennis-Verband haben ein COVID 19-Schutz-und Handlungskonzept vorgelegt, an dem sich die Vereine orientieren sollen.  Foto: DTTB

LIMBURG-WEILBURGDer Deutsche Tischtennisbund und der Hessische Tischtennis-Verband haben ein COVID 19-Schutz-und Handlungskonzept verabschiedet. Dieses Konzept soll aufzeigen,...

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. LIMBURG-WEILBURGDer Deutsche Tischtennisbund und der Hessische Tischtennis-Verband haben ein COVID 19-Schutz-und Handlungskonzept verabschiedet. Dieses Konzept soll aufzeigen, wie der Hallen-Trainingsbetrieb in den Vereinen und Stützpunkten und später auch der Wettkampfbetrieb unter Einhaltung der übergeordneten Grundsätze wie Kontaktbeschränkungen, Abstandsregelungen und Hygiene-Maßnahmen sowie dem Schutz besonders gefährdeter Personen schrittweise wieder aufgenommen werden kann. Da es sich bei Tischtennis um einen Individualsport handelt, die Trainingspartner und Wettkampfgegner mindestens 2,74 Meter (Länge des Tisches) voneinander getrennt sind, scheint eine Aufnahme des Trainingsbetriebs nach der Öffnung der Hallen machbarer als bei Kontaktsportarten wie Fußball. Diese Zeitung wollte von den Vereinen wissen, welche Pläne sie haben.

Dieter Röhrig (TTC Freienfels): Wir werden das Training in der jetzigen Form erst vier Wochen vor Rundenbeginn starten. Wir sind der Meinung, dass es so keinen Spaß machen würde.

Andreas Czech (VfR 07 Limburg): Unsere kreiseigene Halle ist bis zum 5. Juni gesperrt. Aus diesem Grund kann die Trainingsaufnahme bei uns nicht starten.

Ralph Groos (VfL Eschhofen): Aktuell liegt uns noch keine Freigabe der Halle durch die Stadt Limburg vor. Schüler- und Jugendtraining werden wir wohl frühestens nach den Ferien erst wieder anbieten. Ob und wann wir mit dem Erwachsenentraining beginnen, wollen wir auf einer Spielersitzung besprechen.

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Bernd Hartmann (SV Hadamar): Wir nutzen eine kreiseigene Halle, so dass wir auf die Entscheidung des Landrats warten müssen. Da aber bereits am 6. Juli die Sommerferien beginnen, wird es wohl höchstens eine kurze Trainingszeit. Allerdings haben wir beim Kreissportamt angeregt, zu überlegen, ob dieses Jahr eventuell die kreiseigenen Hallen in den Ferien geöffnet bleiben können.

Thomas Kurz (TuS Weinbach): Der TuS Weinbach wird vorerst kein Training absolvieren, da die kreiseigene Halle vorerst für die Sportvereine geschlossen bleibt.

Stefanie Becker-Sterkel (SV Langenbach): Bei uns gibt es noch keine Möglichkeiten zu trainieren, weil uns keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Die Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser der Gemeinde Weilmünster bleiben voraussichtlich bis 31. August geschlossen. Und die kreiseigene Turnhalle der Grundschule Weilmünster steht uns auch nicht zur Verfügung.

Bernd Mehl (TuS Weilmünster): Bei uns ruht zurzeit der komplette Trainingsbetrieb, seit die Hallensperre durch den Kreis erfolgte. Für die neue Runde 2020/2021 werden wir die Mannschaften so melden, als gäbe es kein Corona. Keiner weiß, wie die Situation im Herbst aussieht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Runde 2020/2021 keine normale Runde sein wird. Im Nachwuchsbereich sehe ich die Sache so, dass ich erst wieder einsteige, wenn wieder ein normaler Schulbetrieb möglich ist. Das sehen auch nach einem Gespräch meine Trainerkollegen so. Auch bleibt abzuwarten, inwieweit die Eltern ihre Kinder wieder ins Training schicken werden. Bei den Herren und der Jugend 18 mag das anders aussehen, aber darüber wurde noch nicht gesprochen. Ich denke, wir warten erst mal ab und entscheiden dann nach den Sommerferien, wie wir wieder ins Training einsteigen.

Günter Quint (TuS Obertiefenbach): Wir haben ein Hygienekonzept erstellt und dem Bürgermeister zur Genehmigung zugeleitet. Bis jetzt ist es von der Gemeinde noch nicht genehmigt und das Bürgerhaus ist noch nicht frei gegeben. Falls das Hygienekonzept in Anlehnung an das DTTB-Konzept diese Woche genehmigt und das Bürgerhaus frei gegeben wird, werden wir mit dem Training am Donnerstag beginnen.

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Hans Vetter (TuS Löhnberg): Aktuell ist bei uns kein Training möglich, da die Schulsporthalle noch geschlossen ist. Die Gemeinde als Träger verlangt von uns ein Hygiene- und Nutzungskonzept. Das Handlungskonzept des DTTB wird nicht als ausreichend angesehen und muss an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Dies wird von unserer Abteilung derzeit erstellt. Für wichtig halte ich, wie es mit dem Spielbetrieb in der nächsten Saison weitergeht. Welches Spielsystem wird gespielt? Wenn keine Doppel gespielt werden, muss sich etwas ändern. Dies wirkt sich auf die Vereinsmeldung aus. Auch im Nachwuchsbereich tappen wir im Dunkeln, denn wir haben nur digitalen Zugriff auf die Kinder. Ich fürchte, es werden Mannschaften gemeldet, von denen zum Saisonstart einige wieder abgemeldet werden müssen. Aber der Strafbescheid wird dann sicher vorgenommen. Oder sollte man den dann mal aussetzen?

German Wohlrab (TTC Bad Camberg): Soweit ich weiß, möchte der Kreis erst die Schüler in die Hallen lassen. Wir haben zumindest im Moment noch nichts geplant.

Gerhard Kremer (TuS Dehrn): Wir haben bereits auf der Basis des DTTB-Konzeptes einen Genehmigungsantrag bei der Stadt eingereicht. Wann und ob der Antrag akzeptiert wird und wir wieder spielen dürfen, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

Manuel Kapp (TuS Elkerhausen): Die Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus und somit das Wohl unserer Gesundheit haben oberste Priorität. Daher muss sich auch unser Tischtennis-Sport unterordnen. Unser Vorstand und die Abteilungsleiter haben festgelegt, den im TuS Elkerhausen organisierten Sportbetrieb im Dorfgemeinschaftshaus und auf dem Sportplatz vorerst bis mindestens zum 30. Juni nicht zu gestatten. Die auferlegten Maßnahmen zur Fortsetzung des Sportbetriebs bedürfen einer gewissenhaften Vorplanung. Da noch genug Zeit ist, bis die nächste Saison beginnt, sehen wir auch keine Notwendigkeit, bereits jetzt zu trainieren. Und wie sich die Situation bis Juli oder August entwickelt, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand wissen. Das Großgemeindeturnier um den "Weinbach-Pokal", das wir seit 2004 als Vorbereitungsturnier ausrichten, lassen wir ausfallen.

Jens Vorländer (SF Reichenborn): Wir haben das Training in dieser Woche aufgenommen. Ich habe dazu das Konzept des DTTB als Grundlage verwendet und es auf die örtlichen Gegebenheiten hier im Dorfgemeinschaftshaus in Reichenborn angepasst. Das "Hygienekonzept" wurde dann bei der Gemeinde eingereicht und uns wurde die Freigabe für die Halle erteilt. Sicherlich ist es gewöhnungsbedürftig, dennoch bin ich überzeugt, hier eine vernünftige Grundlage zu haben, in Abwägung zwischen Gesundheitsschutz und der Möglichkeit den Tischtennissport auszuüben.

Peter Wagner (TTC Hausen): Der TTC Hausen startet seinen Trainingsbetrieb am 26. Mai vorerst nur für den Seniorenbereich. Wir haben ein Hygienekonzept erarbeitet, das von der Gemeinde für den Trainingsbetrieb genehmigt und freigegeben wurde.

Christoph Kaiser (TTC Eisenbach): Da unsere Sporthalle bis mindestens Anfang Juni für den Vereinssport geschlossen bleibt, hoffen wir, Mitte Juni das Training wieder aufnehmen zu können. Ein Hygiene-Beauftragter wurde gefunden und Desinfektionsmittel für Hände und Sportgeräte gekauft. Das Hygiene-Konzept des DTTB kann von uns gut umgesetzt werden, da uns sehr viel Platz in der Halle zur Verfügung steht.