Ein Sieg fehlt Anastasia Bondareva zur Doppel-Medaille

16 Jahre altes Tischtennistalent aus Bensheim scheitert bei der deutschen Meisterschaft in Wetzlar an der Seite von Sophia Klee (SC Niestetal) im Viertelfinale.

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WETZLAR/BENSHEIM. Nur ein Sieg fehlte Anastasia Bondareva bei den 87. deutschen Meisterschaften in Wetzlar, und das Tischtennis-Talent aus Bensheim hätte wie vor zwei Jahren eine Medaille im Doppel-Wettbewerb an der Seite von Sophia Klee (SC Niestetal) gewonnen. Nach zwei Freilosen und einem souveränen 3:0-Erfolg gegen Margarita Tischenko/Johanna Wiegand (Göttingen) kam das Aus im Viertelfinale gegen die an Position eins gesetzten Kristin Lang (SV DJK Kolbermoor) und Shan Xiaona (TTC Berlin eastside). Bei der 4:11, 7:11 und 7:11-Niederlage war die Nachwuchs-Kombination ohne Chance.

Für die Einzel-Konkurrenz war Bondareva, die in der Bundesliga für den TV Busenbach aufschlägt, an Position 16 gesetzt und hatte damit einen Platz im 32-köpfigen Hauptfeld sicher. Der Start verlief vielversprechend, denn gegen Caroline Hajok (Hannover 96) setzte sich die Linkshänderin mit 11:9, 13:11, 11:7, 10:12, 2:11 sowie 11:4 durch. Das Aus kam jedoch im Achtelfinale gegen die an Nummer drei eingestufte Shan Xiaona. Trotz des 7:11, 11:13, 6:11, 13:15 war die Sechzehnjährige mit ihrer Leistung keinesfalls unzufrieden: „Ein, zwei Sätze hätte ich durchaus gewinnen können.“

Im Mixed-Wettbewerb meisterten Anastasia Bondareva/Dennis Klein die erste Runde mit einem 3:1-Sieg gegen Franziska Schreiner/Marius Zaus (TV Hofstetten/DJK SpVgg Effeltrich). Im Achtelfinale erwiesen sich die späteren Medaillengewinner, Shan Xiaona und Ricardo Walther (ASV Grünwettersbach), jedoch bei der 2:11, 9:11 und 4:11-Niederlage als eine Nummer zu groß. „Trotzdem hat das Doppel mit Dennis Spaß gemacht“, sagte Bondareva, die mit ihrem Abschneiden vor 3300 Zuschauern in der Rittal-Arena insgesamt zufrieden war. „Die Atmosphäre war toll. Es hat Spaß gemacht. Ich hatte mir keinen Druck gesetzt, sondern wollte frei aufspielen und dazu lernen. Das ist mir gelungen.“ Das Ergebnis insgesamt bezeichnet die Jugend-Nationalspielerin als „akzeptabel. Es ist nicht mega gut und auch nicht wirklich schlecht.“