Tischtennis-Bezirksoberligisten gehen allesamt leer aus

Sowohl der BC Nauborn als auch die SG Oberbiel hatten nach guten Starts zunächst Hoffnungen auf Zählbares. Doch dann kommt es doch ganz anders.

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WETZLAR. Hinter die TTF Frohnhausen ist der BC Nauborn in der Tischtennis-Bezirksoberliga nach einer 5:9- Niederlage gegen die TTF-ler zurückgefallen. Da Nauborn auch in Offheim verlor, muss das Team aufpassen, nicht noch weiter abzurutschen. Die Chance, sich näher an die Teams im Mittelfeld heran zu schieben, verpasste die SG Oberbiel durch die Niederlage in Dehrn. Immer tiefer steckt der TuS Naunheim im Abstiegskampf. Diesmal trat der TuS in Oberbrechen nicht an und kassierte eine kampflose 0:9-Niederlage.

BC Nauborn - TTF Frohnhausen 5:9: Stark war der Auftakt für den BC. Die Gastgeber führten 1:0, 2:1 und 5:4. Die Doppel des Aufsteigers Marcel Neul/ Christian Kühn und Michael Uhl/Sebastian Wenzel schickten Nauborn mit einer 2:1-Führung in die Einzel. Von den ersten sechs Duellen gewannen Daniel Kraft, Kai Schelberg und Sebastian Wenzel. Das 6:4 hatte Marcel Neul auf dem Schläger, doch er unterlag im Entscheidungssatz 9:11. Bei 5:7 lag der Anschluss für die Gastgeber in der Luft, doch trotz 2:0-Satzführung für Michael Uhl ging der Nauborner leer aus, danach war die Luft bei den Gastgebern raus.

TTC Offheim II - BC Nauborn 9:1: Völlig von der Rolle präsentierte sich Nauborn bei Offheim II. Bis zum 0:8 waren zwei Satzgewinne die einzige Ausbeute der Gäste. Sebastian Wenzel blieb es vorbehalten, den Ehrenpunkt zu erspielen. Einen weiteren Zähler hätte Marcel Neul im Anschluss holen können, doch trotz 2:0-Satzführung verließ er als Verlierer den Tisch.

TuS Dehrn - SG Oberbiel 9:5: Es begann nicht schlecht für die SG, als Gerhard Lambeck/Nils Lambeck und Torsten Schneider/Patrick Wolf die Gäste 2:1 in Führung brachten. Durch vier Niederlagen ohne Satzgewinn kippte aber das Spiel. Im hinteren Paarkreuz sorgten Nils Lambeck und Patrick Wolf für den Anschluss. Die Oberbieler blieben auch nach den Begegnungen an der Spitze dran, was der Verdienst von Jakob Ruben Tollerian war, der das 5:6 erspielte. Damit hatte die SG allerdings ihr Pulver verschossen